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Full text: Die Sammlung antiker Vasen und Terracotten im K. K. Oesterreich. Museum

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I. Gefässe: A) Aelteste Gattungen. 
Archaische Gefässe in Thierform. 
Nr. 141- Pfeifchen in Form eines liegenden 
Hasen. Oben im Kopfe ein Loch, unter 
halb der langen Löffel durchgehendes 
Loch für einen Faden. Grauer Thon. 
L. o - o8, H. o - o5. Samml. Blum-ßlan- I 
kenegg. (7951.) 
Nr. 142. Hirschkuh, knieend, mit abnehm 
barem Kopf als Stöpsel. War getupft 
oder ganz gefirnisst. L. 0-095, H. o'o 7 5. 
Samml. Castellani. (4677.) 
Nr. 143. Tropfgefäss in Gestalteines Schweines 
mit kurzen Fussstümpfchen. Auf dem 
Rücken Alabastronmündung mit gra- 
virter Rosette. Der Leib war roth getupft. 
Korinthischer Thon. L. o'io5, H. 0-07." 
Samml. Castellani. (4676.) 
Nr. 144. Vogel mit runder Oeffnung auf 
dem Rücken. Grober röthlicher Thon. 
H. 0-078. Samml. Castellani. (4675.) 
Nr. 145. Pfeifchen in primitiver Vogelgestalt. 
Die Oeffnung an der Afterstelle. Uni 
diese herum wie auf dem Halse Stab 
werk-Rosette, sonst der Körper getupft. 
Der Schwanz durchbohrt zum Durch 
ziehen eines Fadens. H. o'o5. Samml 
Blum-Blankenegg. (7905.) 
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. 
Fig. 9, Nr. 140. 
Verschiedene italische Gefässe. 
Nr. 146. Deckel eines grossen Gefässes mit 
drei kronenartig zusammenschliessenden 
Bügelhenkeln, auf deren höchstem Punkte 
ein Knopf sitzt. (In der alttrojanischen 
Keramik häufige Form, vgl. Schliemann, 
Ilios, Nr. 349 ff.) Grober Thon von der 
selben Beschaffenheit wie die roththo- 
nigen Gefässe Nr. 207 ff., die Oberfläche 
dunkelroth gefärbt, in gelblich-weisser 
Farbe bemalt. Auf dem hohen Seiten 
rande zwischen Kreisen gebrochene 
Wellenlinien, auf dem Rande der Kappe | 
Dreiecke mit der Spitze nach innen, in 
der Mitte Vierblattrosette, auf den Hen 
keln Fischgrätenmuster. H. o'2i, unterer j 
D. o - 27. Samml. Castellani. (4834.) 
Vgl. Loeschke, Boreas und Oreithyia p. 7 
Anmerk. 18. ' 
Nr. 147, 148 und 149. Schüssel und zwei 
Teller, gegen die Mitte zu sich etwas 
vertiefend, mit kleiner Aufstandsfläche, 
die Schüssel mit wagrechtem, die Teller 
mit massig nach aussen abfallendem 
Rande. An demselben zwei Löcher (zum 
Aufhängen). Auf der Oberseite breite 
Streifen, auf der Unterseite zwischen 
concentrischen Ringen, ein Fries von roh 
und schematisch gezeichneten Vögeln 
(Schwänen?) mit übertrieben langem und 
dünnem Körper, Schnabel und Schwanz 
und zwei hintereinander gestellten Beinen. 
Der Firniss ziegelroth. Etruscische Local- 
fabrication? D. o’33, 0-28 und 0-26. 
Samml. Castellani. (4810, 4811 und 
48i3.) 
Nr. 1 5o. Becher mit absetzendem Rande und 
einem zweitheiligen verticalen Ring 
henkel; auf der Vorderseite in Relief 
ein rohes Gesicht, durch Bemalung in
	        
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