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MAK

Full text : Die Sammlung antiker Vasen und Terracotten im K. K. Oesterreich. Museum

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I.  Gefässe:  B)  Schwarzfigurige  Gattungen.

in  einem  dreieckigen,  faltenlosen  Zipfel  herunterfallend ­
  ;  bei  beiden  darüber  ein  enganliegendes,
reichgemustertes  Oberkleid  mit  rothen  Verticalstrichen
  auf  der  Brust.  Haartracht  und  Kranz
wie  bei  der  leierspielenden  Frau.
Nr.  286.  Schale  von  der  flachen  Form  der
rothfigurigen  Schalen  (Vgl.  322  ff.),  auf
plattem,  niedrigem  Fusse  mit  ungefirnisstem ­
  Rande.  Aussen  über  thongrundigen
Kreisen,  auf  beiden  Seiten  fast  identisch,
Frau  ein  Viergespann  besteigend,  eine
weibliche  Figur  hinter  ihr,  zwei  neben,
eine  vor  den  Pferden,  umblickend  und
voranschreitend,  alle  mit  aufgebundenen
Haaren  (oder  Haube  mit  Knopf?).  Zweige
als  Füllung.  Unter  den  Henkeln  Ranke
mit  herzförmigem  Blatt.  Grosses  Innenbild, ­
  von  Kreisen  umgeben:  Laufende
Mänade  mit  Krotalen.  Ohne  Weiss,
flüchtig  und  roh.  Ausläufer  des  schwarzes ­
 111 '^ 611  Stiles.  H.  0'09,  D.  0-27.  Samml.
Blum-Blankenegg.  (7977.)
Schalenartiger  Napf.
Nr.  287.  Schalenartiger  Napf  (Taf.  V),  sehr
tief,  auf  niedrigem  Fusse  mit  ungefirnisstem ­
  Rande.  Auf  dem  Mittelstreifen
umblickende  Sirene  mit  geöffneten
Flügeln,  neben  ihr  buchstabenähnliche
Zeichen.  H.  o’i,  D.  046.  Samml.  Scaramanga.
  (5230,.)
Nr.  288.  Schalenartiger  Napf,  wie  der  vorhergehende. ­
  Auf  dem  Mittelstreifen  an  die
Henkel  ansetzende  Palmetten,  dazwischen,
auf  beiden  Seiten  gleich,  ein  Löwe,  gegen
einen  knieenden  Mann  anspringend,  der
ein  Tuch  vorhält  und  eine  Keule
schwingt.  Ganz  flüchtig.  H.  o‘o65,  D.
o’og5.  Samml.  Scaramanga.  (5214.)
Nr.  289.  Schalenartiger  Napf.  Der  Rand  etwas
absetzend,  eine  Rille  am  oberen  Rande
des  Fusses.  Ungefirnisster  Mittelstreifen
mit  an  die  Henkel  ansetzenden  Palmetten, ­
  dazwischen  Frau  ein  Viergespann
besteigend,  hinter  den  Pferden  zwei
Figuren.  Ganz  flüchtig.  H.  o - o85,  D.
0M37.  Samml.  Scaramanga.  (5224.)
Nr.  290.  Schalenartiger  Napf.  Auf  dem  Mittelstreifen ­
  Palmettenkette  mit  Bögen.  H.
°’°9>  D.  o'iö.  Samml.  Scaramanga.
(5231.)
Nr.  291.  Schalenartiger  Napf.  Auf  dem  oberen
Randstreifen  Kette  von  Palmetten  und
Lotosknospenstrichen.  Mit  Weiss.  H.

o'oö,  D.  0.08.  Samml.  Scaramanga.
(5235.)  8
Napf  mit  steilen  Wandungen.
Nr.  292.  Napf,  niedrig,  nach  unten  wenig
eingezogen,  mit  Fusswulst  und  wagrechten ­
  Henkeln.  Ungefirnisster  Mittelstreifen ­
  mit  an  die  Henkel  ansetzenden,
offenen  Palmetten,  dazwischen  an  einer
Meta  vorüberrennendes  Viergespann  mit
Lenker  in  langem  Gewände,  Zügel  und
Stab  in  den  Händen.  Details  roth.
Flüchtig.  H.  0-064,  D -  0-145.  Samml.
Scaramanga.  (5221.)
Nr.  293.  Napf,  wie  der  vorhergehende.  Zwischen ­
  den  offenen  Palmetten  je  ein  Paar
auseinanderschreitender  weiblicher  Figuren, ­
  in  einer  Hand  Krotalen,  in  der
anderen  Zweige.  Flüchtig.  H.  o’ii,  D.
0-19.  Samml.  Scaramanga.  (5220.)
Nr.  294.  Henkelloser  Napf  mit  ausgeschwungenen ­
  Wandungen.  Auf  der  oberen  Hälfte
umlaufender  breiter  Streifen  mit  abwechselnd ­
  nach  oben  und  unten  gerichteten
offenen  Palmetten  zwischen  Punktreihen.
H.  o'ii,  D.  o  i55.  Samml.  Blum-Blankenegg.
  (8011.)
Nr.  295.  Becher  (Taf.  V)  mit  absetzendem
Rande;  auf  dem  Streifen  unterhalb  desselben, ­
  zwischen  zwei  grossen  Augenpaaren, ­
  einerseits  nackter  Jäger  mit  vorgehaltenem ­
  Mantel  und  Keule  einen
Panther  mit  weissgefleckter  Brust  angreifend, ­
  anderseits  ein  Panther.  H.  o - o85,
o'io5.  Samml.  Castellani.  (4690.)
Die  Augen  mit  rothem  Punkt  in  schwarzem
Kreise,  der  von  einem  weissen  Ringe  umgeben
ist.  Schwarze  Sclerotica.  Darüber  Brauen.
Nr.  296.  Becher,  wie  der  vorhergehende.  Auf
umlaufendem  Streifen  mit  gelblichem
Ueberzug  zweimal  ein  Hirsch  zwischen
je  zwei  heranschleichenden  oder  sich
entfernenden  Silenen.  Zweige  als  Füllung.
Flüchtig,  ohne  Gravirung.  H.  o"o58,
D.  0-07.  Samml.  Castellani.  (4665.)
Nr.  297  Becher  (Taf.  V)  mit  hochgeschwungenem ­
  Henkel,  auf  dem  an  einem
plastischen  Bügel  (mit  Palmettenendigung ­
  auf  der  Vorderseite)  ein  gewundener ­
  Dorn  (zum  Ansetzen  des  Daumens)
sitzt.  Zusammenhanglos  aneinander  gereihte ­
  Figuren  in  flüchtiger  Zeichnung.
H.  o’iö.  Samml.  Castellani.  (4678.)
            
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