am Leben, Freude an der bewegten Form, Freude an der bunten
Farbe, Freude am schönen und edlen Material. Dieser unverwüstliche
Optimismus, wie ihn nur ein Österreicher, dieser natürliehe
Frohsinn, wie ihn nur ein Dichter haben kann, der einen
„ewigen Frühling“ in sich trägt, hat uns in einer Zeit, da Not
und Drangsal aller Art auf den Gemütern lasteten, über so
manche Düsternis hinweggeholfen, hat auf die Kunst und die
Menschen befreiend und erhebend gewirkt und den Glauben an
die hellen Seiten des Daseins aufs neue gestärkt. Der heitere, lebens»
bejahende Zug, der gegenwärtig trotz allem durch das deutsche und
österreichische Kunstgewerbe geht, ist zum nicht geringen Teile
auch Peches Verdienst, der wie Botticellis „Primavera“ nach allen
Seiten Blumen streuend durch das Leben ging, seine Umwelt in'
einen Zaubergarten verwandelnd, in dem des Blühens und Sprießens
kein Ende war, in dem jegliches Ding Feiertagsgewandung trug,
weil es in diesem Pecheschen Wunderlande keinen grauen Alltag,
sondern nur ewigen frohen Sonntag gab.
Dr. Hans Ankivicz*K[eef>oven.
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