brauchen, ist dieser praktische mit strengster Selbstkritik ver=
bundene Optimismus unserer schaffenden Kreise.
Im Mittelpunkte der Gesamtanordnung der Ausstellung steht
eine Dagobert = Peche = Gedächtnisausstellung, welche
von der »Gesellschaft zur Förderung der modernen
Kunst« zusammengebracht wurde,- sie enthält in weiteren
Kreisen unbekannte Schöpfungen und viele noch unveröffentlichte
Entwürfe des Meisters, dessen früher Tod einen so schmerzlichen
Verlust für Österreich und die Welt bedeutet. Es war Ehrensache,
diese Sonderveranstaltung der Ausstellung einzufügen.
Die Installation der Ausstellung hat auch diesmal wieder in
höchst dankenswerterweise Herr Professor Karl Witz mann
besorgt,- er hat auch großen Anteil an der Gewinnung der
Teilnehmer und an dem programmatischen Zusammenwirken
der Träger des Kunsthandwerkes und der Künstlerschaft. Die
Wandmalerei des Mittelraumes hat die Assistentin der Künste
gewerbeschule Fräulein Hilda Jesser ausgeführt.
Auf die Herausgabe eines Kataloges wurde diesmal besonderes
Gewicht gelegt. Er enthält ein Verzeichnis der Räume und den
Katalog aller Teilnehmer, der ausführenden und schaffenden Kräfte,
sowie der Ausstellungsobjekte und, in Wort und Bild, eine
Würdigung Dagobert Peches,- die Charakterisierung des dahin»
geschiedenen Künstlers hat Kustos Dr. Ankwicz, das Abbil»
dungsmaterial die Witwe Peches und die Wiener Werkstätte
geliefert.
Den Druck des Kataloges haben in opferwilliger Weise der
Kunstverlag Anton Schroll '3D Co. und die Druckerei Christoph
Reisser's Söhne, die Herstellung des Plakates in gleich entgegen»
kommender Weise die »Gesellschaft für graphische Industrie«
übernommen.
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