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Full text: Über ornamentale Kunst auf der Wiener Weltausstellung

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beten d)arafteriftitd)e 3üge burdf febe Uebertragung abge= 
fd£)tr»a(J>t werben muffen. 
Sebetmann wirb bei biefem Schema fofort an einen Snbuftrie* 
<$weig benfen, einen burchauS mobernen, welcher fo redt>t ben 
33etuf hätte, bie Ännftfdlofferei wieber in ihr {Recht einjufegen 
unb auch ben »erwanbten Äunftübungen pflege angcbeiben ju 
laffen, wie bem Siegen,, Eraoiren, Siiediren, enblid) bem £au= 
fairen, bas uns ja ju btefer Stbfcgweifnng oeranlafjt l)at. 3df 
meine bie gabrifation eiferner Waffen. SBenn man auS 3pat= 
famfeit bei gewöhnlichen .Saften, Stjürfc^Ißffern u. f. W. fiel) mit ber 
gabriiwaare begnügt, fo fann bie öfrage um einige Eulben mehr 
ober weniger bodEj nicht oon 33ebeutung werben bei einem SJißbet, 
ba§ unter feinertei Umftänben wohlfeil h e *geftellt werben fann 
unb burch feine 23eftimmung felbft Sinfprud) auf etwas auS= 
geichnenbe äuffere {Beganblung h at - SlHein mit hßdfft feltenen 
SluSnatimen fteht btefe gan^e Snbuftrie auf bem Stanbpunfte 
beS „useful“. Sie äufjeren Eifenwänbe werben fo lacfirt, baff 
ein Änrjfichtiger auS weiter Entfernung fie wtrflicb für .fpolj 
anfet)en fann, hß<hftenS werben an ber iöefrßnung einige plafti* 
fche Schnorfei unb SSergoIbungen angebracht oon einer £)rbinär= 
heit, um nicht ju fagen (Gemeinheit, baff man auch fie noch 
gang hi nwe gwünfchen müfjte; (Schlöffet, ©dflüffel, 33änber, bie 
hoch an einem folgen 3 dir auf e eine bßdft bebeutfame ffunftion 
erfüllen, finb in ber Siegel fo roh al§ möglich- ift wagt, 
öor adern feilen bie Schlofft) orrichtungen folib unb ptäciS ge= 
arbeitet fein, eben fo willig Sem gehorchen, ber im Sefig beS 
ftnnreich conftruirten 3dilüffelS ift, wie unüberwinblichen SBtber» 
ftanb febem anberen Slnftnnen entgegenfegen. Slber ber 3otibi= 
tat unb Eenauigfeit tgut ja ein angemeffener Schmucf feinen 
Slbbruch- SluS ber StuSftellung entfinne ich mich nur eines ein= 
jigen 23erfuchS in ber .Sunfttdilofferei nach alter SBeife: leiber 
(42»)
	        
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