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Full text: Entwicklung des Impressionismus in der Malerei u. Plastik, 16. Ausstellung der Vereinigung Bildender Künstler Österreichs, Secession Wien

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Einige wenige Nachfolger, dann Goya, der Vater 
der modernen Kunst. Von Spanien wird der Im' 
pressionismus nach Frankreich verpflanzt. Auch 
hier Vorläufer: Delacroix, Daumier, Monticelli. 
Parallele Bestrebungen sehen wir in England 
bei Constable und Turner, welche auf unserer 
Ausstellung leider nicht vertreten sind. Beide 
beeinflußten wieder Frankreichs Produktion. 
Nun gelangen wir zu den klassischen Meistern 
des Impressionismus, welche mit umfangreichen 
Kollektionen vertreten sind: Manet, Renoir, 
Claude Monet, Degas, Pizzaro, Cezanne. Sie 
haben das Sehen, die künstlerische Anschauung 
der Welt vom Grunde aus revolutioniert, die ge' 
samte Produktion ist mehr oder weniger von 
ihnen beeinflußt. 
Die Künstler, welche nun folgen, sollen diesen 
Einfluß der Impressionisten auf die Epigonen 
erläutern. Zuerst Puvis de Chavannes auf dekora' 
tivem Gebiete, dann Whistler, der die empfan' 
genen Eindrücke in nordische Klimate hinüber' 
trägt. Die Spitzen der heute im besten Mannes' 
alter schaffenden Künstler Frankreichs sind durch 
Besnard, Cottet, Simon vertreten, Deutschland 
durch Liebermann und Slevogt. In Belgien wird 
durch eine Künstler gruppe das von den großen 
Impressionisten ab und zu angewendete Prinzip 
der Färb enteilung ausgebildet. Die Farben werden 
nicht gemischt aufgetragen, sondern es wird 
der Netzhaut überlassen, dies von der richtigen 
Distanz aus selbst zu besorgen. Diese Künstler — 
Neo'Impressionisten werden sie genannt — sind 
durch Seurat und Rysselberghe vertreten. 
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