II. DIE LANDER UND IHRE KUNSTARBEITEN.
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Schätzung altarabifcher
Kunft gerecht zu werden.
Auch die zahlreich ausgeftellten
Fliefen erinnern
nur mit ihrer Exiftenz,
nicht mit ihrer künftlerifchen
Art an die glänzenden
Azulejos derChalifenpalälte.
Dagegen ilt es
das Volksgefchirr in zahlreichen
Beifpielen von gelbem
oder ausgezeichnet
fchönem rothen Thon, das
mit feinen fchlanken, gefchwungenen,
zum Theil
auch bizarren Formen, die
lieh noch heute im nördlichen
Afrika wiederfinden,
feinen maurifchen Urfprung
deutlich erkennen
läfst.
Ganz das gleiche rothe
Volksgefchirr finden wir
in P o r t u g a 1, wo es aber
auch fall: die einzige Reminifcenz
feiner früher
beendeten arabifchen
Epoche zu fein fcheint.
Einiges Strohgeflecht mit
einfach fchönen farbigen
Muftern dürfte vielleicht
noch ebendahin gerechnet
werden. Was fonft Portugals
Kunftinduftrie an
Eigenthümlichkeiten bietet,
braucht nicht nach
feinem Urfprunge dahin
gerechnet zu werden, fo
z.B. die zierlichen, reizenden
, aus dem Volksfchmuck
entflandenen
und zum Theil noch dahin
gehörigen Filigranarbeiten
, deren eine grofse
Anzahl ausgeftellt war