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DAS KUNSTGEWERBE.
Porzellanvafen, von Mintons in Stoke upon Trent.
noch die alte Technik, aber in durchaus roherer Arbeit. Noch fchlimmer fah es
mit dem Goldfchmuck aus. Das Filigran hat fich wohl überall erhalten, aber
nirgends fah man auch nur eine Annäherung an die antike Feinheit.
Die heutige orientalifche Metallkunft beginnt, wenn man beffere Arbeit verlangt,
erft jenfeits des Kaukafus und in Perfien. In der perfifchen Abtheilung
waren verfchiedene Waffenftucke ausgeftellt, zumal Helme, Bruftpanzer, Arm- und
Beinfchienen, welche noch gute Goldtaufchirung in trefflichen alten Arabesken
zeigten; fie wurden aber dennoch in jeder Beziehung von den indifchen Waffen
und Rüftungsftücken übertroffen, davon eine Vitrine eine grofse Anzahl vereinigte.
Auch war es Indien allein vom Orient, China und Japan ausgenommen,
welches noch mit feiner Goldfchmiedekunft glänzte, mit feinen zierlichen Schmuckarbeiten
in Gold und Silber, mit äufserft effectvoller Verwerthung der Steine und
vor allem mit einem sanz vortrefflichen transluciden Email. Die indifchen Me-