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MAK

Full text : Kunst und Kunstgewerbe auf der Wiener Weltausstellung 1873

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DAS  KUNSTGEWERBE.

Porzellanvafen,  von  Mintons  in  Stoke  upon  Trent.
noch  die  alte  Technik,  aber  in  durchaus  roherer  Arbeit.  Noch  fchlimmer  fah  es
mit  dem  Goldfchmuck  aus.  Das  Filigran  hat  fich  wohl  überall  erhalten,  aber
nirgends  fah  man  auch  nur  eine  Annäherung  an  die  antike  Feinheit.
Die  heutige  orientalifche  Metallkunft  beginnt,  wenn  man  beffere  Arbeit  verlangt, ­
  erft  jenfeits  des  Kaukafus  und  in  Perfien.  In  der  perfifchen  Abtheilung
waren  verfchiedene  Waffenftucke  ausgeftellt,  zumal  Helme,  Bruftpanzer,  Arm-  und
Beinfchienen,  welche  noch  gute  Goldtaufchirung  in  trefflichen  alten  Arabesken
zeigten;  fie  wurden  aber  dennoch  in  jeder  Beziehung  von  den  indifchen  Waffen
und  Rüftungsftücken  übertroffen,  davon  eine  Vitrine  eine  grofse  Anzahl  vereinigte. ­
  Auch  war  es  Indien  allein  vom  Orient,  China  und  Japan  ausgenommen,
welches  noch  mit  feiner  Goldfchmiedekunft  glänzte,  mit  feinen  zierlichen  Schmuckarbeiten ­
  in  Gold  und  Silber,  mit  äufserft  effectvoller  Verwerthung  der  Steine  und
vor  allem  mit  einem  sanz  vortrefflichen  transluciden  Email.  Die  indifchen  Me-
            
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