II
Detail der Holzarcaden des Ausftellungsplatzes, gezeichnet von F. Baidinger.
tivität des Blickes einen ungewöhnlichen Sinn für das Schöne im Volksthum.
Das prägt fich in der ungefuchten Anmuth der Kinder beim Religionsunterricht,
wie in der ruhigen Würde der geifllichen Herren in ihren Chorftühlen aus. Da
wo andere Schilderer des Volksthums den Ton des Humors anfchlagen würden,
ift ihm ein kaum merklicher Hauch der Ironie genug. Mag er uns alltägliche
Geflalten vorführen, fo feffeln fie uns doch immer durch ein befonderes geiftiges
Intereffe. Mitunter Beigert der Künftler den Ausdruck in das echt Dramatifche,