durchaus monumentalen Charakter. Hier war daher die Plaftik in erfter Linie
zur Decoration berufen. Die ornamentale Malerei ordnete fich ihr unter und tritt
nur an einigen Stellen, wie z. B. in den Nifchenwölbungen der Seitenportale, in den
Vorhallen des Kunfthofes und an den Langwänden der Induftriehalle in zarten,
nach Art des Sgraffito behandelten Muftern helfend ein, um die Gefimsbänder
und Pilafter anmuthig zu beleben. Ganz anders ift die Sache im Innern. Hier
DER AUSSTELLUNGSBAUTEN.
Silberner Tafelauffatz von J. M. van Kempen, Voorfchoten in Südholland.