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MAK

Full text : Kunst und Kunstgewerbe auf der Wiener Weltausstellung 1873

durchaus  monumentalen  Charakter.  Hier  war  daher  die  Plaftik  in  erfter  Linie
zur  Decoration  berufen.  Die  ornamentale  Malerei  ordnete  fich  ihr  unter  und  tritt
nur  an  einigen  Stellen,  wie  z.  B.  in  den  Nifchenwölbungen  der  Seitenportale,  in  den
Vorhallen  des  Kunfthofes  und  an  den  Langwänden  der  Induftriehalle  in  zarten,
nach  Art  des  Sgraffito  behandelten  Muftern  helfend  ein,  um  die  Gefimsbänder
und  Pilafter  anmuthig  zu  beleben.  Ganz  anders  ift  die  Sache  im  Innern.  Hier

DER  AUSSTELLUNGSBAUTEN.

Silberner  Tafelauffatz  von  J.  M.  van  Kempen,  Voorfchoten  in  Südholland.
            
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