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Full text : Beiträge zur Geschichte der Gewerbe und Erfindungen Oesterreichs von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart ; Weltausstellung 1873 in Wien ; Zweite Reihe: Ingenieur-Wesen, wissenschaftliche und musikalische Instrumente, Unterricht

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Werk  legen  konnte.  Sie  ist  trotz  mancher  Irrungen,  die  man  der
Bewältigung  eines  damals  noch  ungefügen  Stoffes  nachsehen  mag,
noch  heute  ein  verwendbares  Nachschlagebuch  und  für  gewisse  Local-Verhältnisse
  Quellenwerk.
Im  Jahre  1777  lieferte  Friedrich  Wilhelm  Taube  in  seiner
„historischen  und  geographischen  Beschreibung  von  Slavonien“
(3  Bände,  Wien)  eine  so  umfassende  und  aus  den  thatsächlichen
  Verhältnissen  geschöpfte  Monographie,  wie  sie  das  genannte
Kronland  bis  heute  nicht  wieder  gefunden  hat.  1780  folgt  Franz
Griselini’s  mustergiltiger  „Versuch  einer  politischen  und  natürlichen
Geschichte  des  Temescher  Banats“  (Wien,  2  Bände),  1785  Jaroslav
Schaller’s  „Topographie  von  Böhmen“  (Prag,  IG  Bände  mit  einem
Begisterband),  gross  angelegt  und  mit  bewunderungswürdigem  Fleiss
durchgeführt.  Ein  gleiches  Verdienst  nehmen  in  Anspruch  für  Steiermark ­
  der  durch  seine  Beisen  in  Afrika  und  Asien  für  sein  Fach  vorgebildete ­
  Jos.  Carl  Kindermann  (Historisch-geographischer  Abriss
von  Steiermark,  Graz  1787,  —  Beiträge  zur  Vaterlandskunde  von
Inner-Oesterreich,  2  Bände,  Graz  1790,  —  Bepertorium  der  steiermärkischen ­
  Geschichte  und  Geographie  1788),  für  Ungarn  der  auch
um  die  Klärung  der  Geschichte  dieses  Landes  hochverdiente  Carl
Gottlob  v.  Windisch  (Geographie  des  Königreiches  Ungarn,  3  Bände,
Pressburg  1780—90),  für  Mähren  Franz  Josef  Schwoy  (Topographische ­
  Schilderung  des  Markgrafeuthums  Mähren,  2  Bände,  Prag
1786),  für  Kärnten  Carl  Wilh.  Mayer  (Statistik  und  Topographie
des  Herzogthums  Kärnten,  Klagenfurt  1796),  für  Schlesien  Beginald
Kneifei  (Topographie  des  k.  k.  Antheiles  von  Schlesien,  4  Bände,
Brünn  1804),  für  Galizien  Samuel  Bredetzky  (Reise-Bemerkungen
über  Ungarn  und  Galizien,  2  Bände,  Wien  1809),  für  Tirol  J.  Wolf
(Geschichte,  Statistik  und  Topographie  von  Tirol,  München  1805),
für  die  ganze  Monarchie  endlich  Ignaz  de  Luca  (Geographisches
Handbuch  von  den  österreichischen  Staaten  1790  —96)  und  Christian
Crusius  (Topographisches  Post-Lexikon  aller  Ortschaften  der  k.  k.  Erbländer, ­
  24  Bände,  Wien  1798  —  1828).
Neben  diesen  Arbeiten,  die  dem  allgemeinen  Bedürfniss  dienten,
linden  sich  Leistungen  von  hoher  Bedeutung  in  Fächern,  die  mit  der
            
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