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Hieher gehört auch Berenger’s Verfahren zum Weichmachen
des Wassers, durch Zusatz von Kalkmilch und Filtriren.
Die Wasserspeisung mittelst Dampfstrahl-Pumpen wurde durch
A. Lenz (1865), C. Schau (1866), A. Friedmann und P. Fink
wesentlich verbessert. Die Erfindung des Injecteurs ist ursprünglich
dem französischen Geiste zu danken. 1818 patentirte Marquis de
Mannouny d’Ectot eine machine ä communication de force motrice,
den Embryo des jetzigen, durch Giffard lebensfähig gemachten und
1859 nach Oesterreich gebrachten Injecteurs. Hier patentirten
A. v. Königsbrunn und Dr. Komershausen 1822 eine Art Injecteur.
A.Friedmann’s Verbesserung besteht in der Erreichung besserer
Condensation des Dampfes bei gleichzeitiger Verminderung derStoss-
verluste, indem das zu fördernde Wasser in mehreren Abtheilungen
zu dem durch die Mitte laufenden Dampfstrahl gelangt, so zwar, dass
die Condensation, statt wie früher plötzlich zu geschehen, successive,
also besser bewerkstelligt und die Wassermasse, statt mit einem
Male in Bewegung zu gelangen, stufenweise in dünnen Schichten vom
treibenden Strahle mitgenommen wird. Zu diesem Behufe disponirt
Friedmann zwischen die Dampfdüse und das Endrohr ein oder mehre
Zwischenrohre, deren Durchmesser zu einander in solchem Verhält-
niss stehen, dass jedes Zwischenrohr in Bezug auf das vorhergehende
als Aufnahmsrohr, auf das nachfolgende als ein den treibenden Strahl
formirendes Mundstück dient.
Diese Verbesserungen ermöglichten eine fast universelle Ver
wendung der Dampfstrahl-Pumpen, als Reservoir-Injectoren zum
Fördern von Wasser in höher gelegene offene Wassergefässe und als
Kesselspeiser. Erstere Verwendung wurde erst durch die jetzige Ein
richtung erzielt. Seine leichte Functionirung innerhalb grosser Druck-
Differenzen bis zu einer Temperatur von 40 Centigraden, sowie seine
einfache Handhabung haben ihm vielfache Verbreitung, am meisten
an Locomotiven, erworben.
C. Schau’s patentirte Einrichtung bezweckt, das Nach
saugen von Luft an der Uebersprungstelle des Wasserstrahls (dem
trop-plein-Kaume) statt durch ein Ventil unschädlich zu machen,
durch die gleichzeitige Herstellung einer Communication zwischen
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