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Full text: Beiträge zur Geschichte der Gewerbe und Erfindungen Oesterreichs von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart ; Weltausstellung 1873 in Wien ; Zweite Reihe: Ingenieur-Wesen, wissenschaftliche und musikalische Instrumente, Unterricht

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F.Z.M. Freiherr von Hess, F.M.L. Skribanek, Oberst Marieni, Oberst 
des General-Stabs Baron Marenzi, Sections-Chef von Salzberger, 
Oberst Hawliczek, Sections-Bath Passetti, Sections-Bath Ghega, 
kaiserlicher Bath Steinhäuser, Custos Partsch und Berg-Bath Hai 
dinger angehörten, nahmen die Arbeiten jeder Art einen immer 
grösseren Umfang an. 
1840 wurde die Basis bei St. Anna in Ungarn, 1849 beiTarnow 
in Galizien, 1851 bei Hall in Tirol, 1855 bei Slobozie in der Walachei, 
1857 bei Wr. Neustadt, 1860 bei Kranichsfeld unter Oberst Marieni, 
später unter Major Eueber, zum Zwecke der Bestimmung der Meri 
dian- und Parallel-Bogen gemessen, und 1855 gleichzeitig mit der 
Triangulirung in der Walachei eine trigonometrische Höhen-Messung 
von Kustendje am schwarzen Meere ausgehend, durch Ungarn bis 
Triest bewirkt, um die Niveau-Unterschiede zwischen dem schwarzen 
und adriatischen Meere zu ermitteln, die eine unbedeutende Differenz 
ergaben. 
Einen besonderen Aufschwung nahmen aber die astronomisch 
geodätischen Arbeiten des Instituts unter Leitung des Obersten 
Ganahl vom Jahre 1862, in welchem Oesterreich den vom General- 
Lieutenant Bayer in’s Leben gerufene Gradmessungs - Arbeiten 
beitrat, und die Bestimmung des 30., 32., 34., 38. und 42. Meridian, 
und des 45., 48. und 50. Parallel-Bogens übernahm. Es wurden die 
Basen bei Josefstadt in Böhmen und Scutari in Albanien gemessen, 
ein Theil der türkischen Provinzen mit Albanien und Corfu in die 
geodätischen Arbeiten einbezogen, ferner zahlreiche astronomische 
Orts- und Höhen-Bestimmungen vorgenommen, die den Bahmen für 
ein über die ganze Monarchie und theilweise über die angrenzenden 
Länder geworfenes dichtes Netz von trigonometrischen Puncten 1., 
2. und 3. Ordnung bildeten. 
Die Puncte 2. Ordnung, die zwischen dem Jahre 1820 und 1848 
mit dem Messtische auf Glas-Tafeln bestimmt wurden, werden gegen 
wärtig ebenso wie jene 3. und 4. Ordnung mit dem Theodoliten fest 
gestellt. 
Die Arbeiten der letzten Periode stehen vollkommen auf der 
Höhe der Wissenschaft.
	        
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