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Full text: Beiträge zur Geschichte der Gewerbe und Erfindungen Oesterreichs von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart ; Weltausstellung 1873 in Wien ; Zweite Reihe: Ingenieur-Wesen, wissenschaftliche und musikalische Instrumente, Unterricht

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Unter vielen andern waren die kartographischen Leistungen 
des Freiherrn von Metzburg (Galizien), Schulz (ständische Karte von 
Oesterreich), Ludwig Schmidt, J. K. Kindermann, Christoph Passy 
(Mähren), Oberst Lipsky von Scedlicsna, K. Kipferling. F. Kreybich, 
David (für Böhmen), Oberst Fallon, Oberst Max de Troux, F. Fried, 
K. Schmidt etc. für die damalige Zeit hochgeschätzt. 
1828 hatte der gegenwärtige F. Z. M. Freiherr v. Prokesch als 
Major im General-Stabe den Nil zwischen den Katarakten befahren, 
seine Erlebnisse unter dem Titel .,Das Land zwischen den Katarakten 
des Nil“ veröffentlicht, und das Werk mit Routen-Skizzen für 60 
Meilen Längenausdehnung im Maasse 1 : 288.000 versehen. 
1836 erschien die Karte von Ungarn von L. Schedius, 1840 das 
Salzkammergut von A. Souvent, eine noch heutigen Tages brauch 
bare Karte, 1843 Europa von Scheda, 1850 dessen General-Karte 
der Monarchie, sowie andere Fachkarten. 1843 hatte Fr. Raffels 
berger General-Karten von Europa und der Monarchie, die Schrift 
im Typen-Druck veröffentlicht. 
Dem F. Z. M. von Hauslab und dem kaiserlichen Rath Stein 
häuser verdanken wir nebst lehrreichen geographischen Abhand 
lungen, dem Ersteren mehrere topographische Arbeiten und die 
Karte von Steiermark v. J. 1830, die noch heute von hohem Werte 
ist, dem Letzteren einige sehr präcise durchgeführte General-Karten. 
M. A. Becker’s Handkarte von Nieder-Oesterreich nach Angabe 
Steinhauser’s aus dem Jahre 1853, entspricht vermöge des Maass 
stabes und der Durchführung vielfachen Anforderungen. Yon dem 
selben wurde schon 1855 eine Administrativ-Karte des österreichi 
schen Kaiserstaates herausgegeben. 
Scheda’s Karte der europäischen Türkei in 13 Blättern ist 1867 
nach den besten vorhandenen Quellen bearbeitet worden. 
Wir müssen hier hervorheben, dass auch die Kartographie durch 
die k. k. Akademie der Wissenschaften, durch die k. k. geographische 
Gesellschaft zu Wien, sowie durch die Vereine für Landeskunde in 
vielfacher Weise unterstützt und gehoben wurde. 
Nach einem Vortrage Hauslab’s gehalten in der k. k. geogra 
phischen Gesellschaft wurden Schichtenkarten zur Darstellung der
	        
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