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Modelle von Gips, kleine Gebirgs-Partien darstellend, später
solche in Zink und die galvanoplastischen Vervielfältigungen der
Bergmodelle des Artillerie-Majors Csibulz aus dem Jahre 1859
wären vorherrschend für den Zeichen-Unterricht bestimmt.
Unter die zahlreichen Versuche, die Boden-Unebenheiten in grösserem
Maassstabe plastisch darzustellen, gehört ausser den vielen
Arbeiten V. Streffleur’s (Böhmen, Canal la manche, Lyon), die meisterhaft
ausgeführten Reliefs von Franz Keil „Plastische Darstellung
der deutschen Alpen“ aus dem Jahre 1860, „Der Schneeberg in
Meder-Oesterreich“ 1867, die Arbeiten des Obersten Wanka „Der
kleine Priel“, jene des Major Hopels und Pöltinger’s, endlich neuerer
Zeit die des Artillerie-Ober-Lieutenants Kodiert und des Hauptmanns
Guido Kutschenreiter, Professors in der Militär-Akademie zu
Wiener-Neustadt, welch’ letzterer für eine von ihm durchgeführte
plastische Darstellung der Gegend von Klausen (nach eigener Aufnahme)
auch das Negativ hiezu anfertigte. Durch das Einlegen
mehrerer Schichten-Flächen in das positive Modell, können die verschiedenen
Cultur- und Vegetations-Verhältnisse nach der absoluten
Höhenlage sehr fasslich gezeigt werden.
Major Hopels verfolgt bei seinen plastischen Arbeiten seit 1860
den Zweck, durch die photographische Vervielfältigung leicht
lesbare und ausdruckvolle Terrain-Bilder und Karten zu erhalten.
J. Roskiewicz.
L. C. ZamartKi, k. k. Hof-Buchdruckerei und Hof-LithogrojU