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Holzgas aber, sowohl zum Ziegelbrennen, als zu den Abdampfungen etc.
in der Fabrik angewendet.
Ein sehr aufmerksames Studium widmete man bei uns im
Anfänge dieses Jahrhundertes dem Torfe und dessen Verwendung in
der Thermolampe und hoffte nicht nur die Torfkohle, auf deren Erzeugung
schon im Jahre 1806 ein Patent (an Alois Henkel & Joh. Singer)
verliehen worden war, gut verwenden zu können, sondern namentlich
auch billige Essigsäure und mit dieser, auf einem für die damaligen
Verhältnisse einfachen Wege, billige Soda (durch Glühen des
essigsauren Natrons) darzustellen. Professor Jasnüger gelang es hiebei,
aus den Producten der Destillation des Torfes verschiedene Farben
darzustellen, unter welchen besonders das Wiener Schwarz (eine
russartige Farbe), worauf er 1817 ein Privilegium erhielt, erwähnenswert
erscheint.
Das Salzsudwerk zu Aussee benützte schon im achtzehnten
Jahrhundert Torf als Brenn-Material, ebenso das Eisengusswerk in
Mariazell und der Eisenhammer in St. Gallen (Steiermark), woselbst
im Jahre 1804: 4482 Centner Torfziegel erzeugt wurden.
Auch bei der Ischler Salzsudpfanne wurde Torf (von ßussbaeh)
angewendet und im Jahre 1808 durch v. Schedius ein Ziegelofen bei
Pest mit einem Torflager in Verbindung gebracht.
Besonders bei den Salpeter-Siedereien hat man schon sehr früh
Torfziegel angewendet, so im Jahre 1770 zu Kram in Kärnten und
1777 im Allibunarer Salpeterwerke in der Militärgrenze. Allgemeiner
wurde die Anwendung von Torf in Böhmen sowohl zu Glas- als zu
Ziegel-Fabrication sowie zur Oleum-Brennerei im Anfänge der zwanziger
Jahre. Die grossartigen Torflager des Budweiser Bezirkes wurden
bis zum Jahre 1852 nur wenig benützt, sind aber seither zu grosser
Bedeutung gelangt und wurde namentlich vom Jahre 1857 an, in
Chlumetz die schon früher dort eingeführte Torfverkohlung, in ausgedehntem
Massstabe betrieben. Zur selben Zeit wurde ebendort von Privaten
eine Torfproducten-Fabrik errichtet, jedoch, trotzdem sie unter
Dr. Breitenlohner’s Leitung sehr schöne Kesultate erzielte und namentlich
schönes Paraffin und gute Beleuchtungsöle lieferte, im Jahre 1864
wieder aufgelassen, weil sie die, inzwischen entstandene Concurrenz
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