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MAK

Full text : Das Ehrenjahr Otto Wagners an der k. k. Akademie der bildenden Künste in Wien

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sowie  die  Museen  (mit  Oberlicht  und  Seitenlicht)  an.  An  den
Flügel  für  weltliche  Repräsentation  schließen  sich  mit  eigenen
Zugängen  und  Zufahrten  die  Audienzsäle,  die  beiderseits  mit
dem  Thronsaale,  der  in  der  Hauptachse  liegt,  verbunden  sind.
Anschließend  an  den  Thronsaat  befindet  sich  die  päpstliche
Hauskapelle.  Die  Privatgemächer  des  Papstes  liegen  über  dem
Thronsaale,  die  Bibliothek  und  das  Archiv  unter  den  Audienzsälen. ­
  Im  Thronsaale  ist  eine  päpstliche  Portraitgalerie  untergebracht. ­
  Andere  schon  im  Besitze  der  päpstlichen  Regierung
befindliche  Kunstgegenstände  und  Sammlungen  gelangen  außer
in  den  beiden  Museen  in  den  anderen  Räumen  des  Palastes
zur  Aufstellung.
Die  päpstliche  Münze,  Druckerei,  sowie  Werkstätten,
Wohnräume  für  die  Dienerschaft,  befinden  sich  in  eigenen
Gebäuden,  die  mit  dem  Palaste  in  Verbindung  stehen.

Für  die  Unterbringung  von  Ställen,  Remisen,  Garagen  ist
in  zwei  Wirtschaftsanlagen  vorgesorgt.
Den  östlichen  Abschluß  der  Anlage  bilden  die  Gärten,  den
seitlichen  Abschluß  des  Domplatzes  die  theologischen  Lehranstalten ­
  und  Seminare.  In  diesen  Baulichkeiten  sind  die
Wohnungen  für  den  Klerus  untergebracht.  Der  westliche  Abschluß ­
  des  Domplatzes  wird  durch  eine  Ehrenhalle  (mit
Empfangsräumen)  hergestellt.  Der  Ehrenhalle  ist  das  Gebäude
für  die  päpstliche  Garde  und  das  Pilgerhaus  vorgelagert.  Eine
breite  Avenue  führt  vom  Bahnhofe  zur  Anlage.  Für  eine  spätere
Verbindung  mit  der  heiligen  Grabeskirche  ist  vorgesehen.
Wien  im  Juli  1912.  Josef  Heinisch
Dieses  Projekt  wurde  durch  die  Verleihung  des  Schwendenwein-Reisestipendiums
  ausgezeichnet.

Idealprojekt  zur  Verlegung  der  päpstlichen ­
  Residenz  nach  Jerusalem
Thronsaal:  Quer-  und  Längenschnitt

Josef  Heinisch
            
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