entgehen lassen. Es geschah freilich bei den schlechteren Arbeiten — und
so geschieht es heute bei allen Nippesfiguren aus Porzellan — auf Kosten
der Schärfe und Piquanterie der Modellirung, aber bei den besseren ist
die Glasur dieser Zeit von einer solchen Feinheit und Durchsichtigkeit,
dass sie nirgends abstumpft, nirgends der Lebendigkeit Eintrag thut. Erst
die nachfolgende antikisirende Periode, welcher nur der Marmor und die
hohe Sculptur der Griechen im Sinne lag, und dergleichen — sehr unge
rechtfertigter Weise — auch auf das Porzellan übertragen zu müssen
glaubte, liess die Glasur hinweg und arbeitete alle solche Gegenstände,
deren Motive sie ebenfalls änderte, in Biscuit.