MAK

Full text: Die k. k. Wiener Porzellanfabrik : ihre Geschichte und die Sammlung ihrer Arbeiten im k. k. Oesterreich. Museum

entgehen lassen. Es geschah freilich bei den schlechteren Arbeiten — und 
so geschieht es heute bei allen Nippesfiguren aus Porzellan — auf Kosten 
der Schärfe und Piquanterie der Modellirung, aber bei den besseren ist 
die Glasur dieser Zeit von einer solchen Feinheit und Durchsichtigkeit, 
dass sie nirgends abstumpft, nirgends der Lebendigkeit Eintrag thut. Erst 
die nachfolgende antikisirende Periode, welcher nur der Marmor und die 
hohe Sculptur der Griechen im Sinne lag, und dergleichen — sehr unge 
rechtfertigter Weise — auch auf das Porzellan übertragen zu müssen 
glaubte, liess die Glasur hinweg und arbeitete alle solche Gegenstände, 
deren Motive sie ebenfalls änderte, in Biscuit.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.