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Full text: Die k. k. Wiener Porzellanfabrik : ihre Geschichte und die Sammlung ihrer Arbeiten im k. k. Oesterreich. Museum

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V. Periode. 
Die Fabrik in Niedergang und Auflösung. 
1827—1864. 
jll|gll u dem Absterben der alten Künstler und der alten künstlerischen 
Traditionen trat mit der Uebernahme der Direction durch Ben 
jamin Scholz (1827) ein absichtliches Hervorheben der chemischen, 
technischen und ökonomischen Seite. Scholz begann damit, dass er 
billiges Material (Brenditzer Erde) herbeizuschaffen suchte. Dadurch 
verschlechterte er die Masse, nahm ihr das solide Renomme und musste 
zugleich die ganze Manipulation ändern. Sodann ökonomisirte er weiter 
und führte statt der regelmässigen Besoldung und der Belohnungen, 
welche den Künstlern wie Arcanisten stets für besondere Leistungen und 
Erfindungen gegeben waren, die Stückzahlung ein. Er ersetzte zum Theil 
die Handarbeit durch die Dampfmaschine und die bisherigen liegenden 
Oelen durch Rundöfen. Trotzdem vermochte Scholz keine besseren 
Resultate zu erzielen, er schaffte nur schlechteres Fabrikat. Gleich im 
Beginn der Leitung von Scholz ging mit der Fabriksmarke eine Verän 
derung vor. Die Direction erklärte am 6. September 1828 in einer amt 
lichen Zuschrift an den Handelsmann Koppel Kohn, dass, uni jeden 
Unterschleif durch Nachahmung des Fabrikszeichens noch mehr zu 
erschweren, seit dem Jahre 1827 das Zeichen der k. Fabrik |—| nicht 
mehr mit blauer Farbe aufgemalt, sondern gleich von dem Dreher in 
das noch rohe Geschirr mit einem Stempel eingedrückt werde. Die Zahl 
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