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der Arbeiter betrug im Jahre 1828 im Ganzen 273 Personen, unter denen
sich 72 Maler, 1 Modellirer, 7 Bossirer, 8 Blaumaler und 41 Dreher
befanden.
Zwei Jahre später, i83o, hatte sich die Zahl wiederum so verringert,
dass nur noch 151 Mann übrig blieben, unter denen nur noch 5o Maler
und 6 Blaum^ler waren. Mit solcher Oekonomisirung und Beschränkung
hatte man dem Deficit entgegen zu arbeiten versucht. Man hatte auch
im Jahre 1828 einen Gewinn von 870 Gulden zu verzeichnen, was eine
Besserung gegen das vorausgegangene Jahr um 2310 Gulden bedeutete.
Dieses schwache Resultat war auf Kosten der Schönheit und Solidität
erzielt worden. Das liess sich kaum in Abrede stellen, und es wurde
daher im Jahre 1831 eine Commission gebildet, welche den Zustand der
Fabrik zu untersuchen hatte. Diese Commission, an welcher von Seiten
der Akademie der Künste Anton Petter, Joseph Kässmann der Bild
hauer und Sebastian Kässmann der Blumenmaler theilnahmen, fand
aber künstlerisch alles in Ordnung.
Scholz erfreute sich nicht lange seiner Stellung als Director der
Fabrik. Lange schon kränkelnd, starb er am 2. Juli 1833. Am 27. Juli
wurde die provisorische Leitung dem Professor Andreas Baumgartner
übertragen. Da dieser bis dahin Professor der Physik an der Universität
gewesen war, kam die Leitung wiederum in wissenschaftliche, nicht
künstlerische oder kunstgebildete Ftände. Am 7. November 1834 erfolgte
seine definitive Ernennung.
Baumgartner ging geschäftlich von dem Grundsatz aus, durch
Billigkeit der Gebrauchswaare einen grösseren Absatz zu erzielen. Bis
dahin hatte die Fabrik gerade diese Gegenstände hoch im Preise gehalten
und die reicheren Luxusgegenstände verhältnissmässig billig verkauft, um
durch den niedrigen Preis zum Kaufe anzureizen und dadurch der künst
lerischen Richtung Vorschub zu leisten. Das Verfahren Baumgartner’s,
das durch die starke Concurrenz motivirt wurde, musste aber die Fabrik
nur noch mehr auf den reinen Geschäftsstandpunkt herabdrücken. Man
wollte billig, aber gut und viel produciren. Dabei wurde auf die tech
nische Durchbildung das Hauptgewicht gelegt und durch alle Haupt- und
Nebenarbeiten, in der Dampfmaschine, in Mühle, Schlemmerei, Dreherei,
Formerei und Brennerei des Geschirrs Reform angestrebt. Alle Arbeiten
sollten auf wissenschaftlichem Fuss betrieben werden. Es wurde auch in