alt. Sein Mantel ist aus Pinguinfellen.“
Öl auf Leinwand — 122X90 cm — Lyman
Allyn Museum, New London, Conn.
R. COSTA (um 1840)
R. Costa war wahrscheinlich Koch auf einem
Walfischfänger. Eine Reihe kleiner Holzbilder,
die Szenen aus dem Leben der Walfischfänger
zeigen, sind erhalten geblieben.
Nr. 51 Walfisch und zwei Segelschiffe
Öl auf Holz — Signiert — 23 1 /aX42 cm —
Privatbesitz, New York
Nr. 52 HAINS, W. D. (um 1840)
Der Fluß Schuylkill bei Reading, Pennsylvania
Öl auf Leinwand — 56X76 cm — Slg.
Garbisch*
Nr. 53 UNBEKANNTER MALER (um 1840)
Bildnis der Sophia Mead
Öl auf Leinwand — 76X6372 cm — Slg.
Garbisch*
Nr. 54 UNBEKANNTER MALER (um 1840)
Zwei Schwestern
Öl auf Leinwand — 6872X56 cm — Slg.
Garbisch*
Nr. 55 UNBEKANNTER MALER (um 1840)
Landschaft am Hudson
Öl auf Leinwand — 51X 66 cm — Museum
of Art, Rhode Island School of Design,
Providence, R. I.
Nr. 56 UNBEKANNTER MALER (um 1840)
Katze und zwei Junge
Öl auf Karton — 3072X3572 cm — Slg.
Garbisch*
WILLIAM MATTHEW PRIOR
(1806—1873)
Viele Bilder dieses Malers sind uns erhalten geblieben,
und wir sind über sein Leben und seine
Arbeitsweise besser informiert als über das der
meisten seiner Kollegen. Prior war einer der
zahlreichen herumreisenden Porträtmaler. Das
früheste seiner Bilder, das erhalten geblieben ist,
trägt die Aufschrift „Portland, Aug. 14, 1824.“
Es zeigt, daß Prior schon in der Jugend diesen
Beruf ausgeübt hat. Der Überlieferung nach soll
er als Kind das Porträt eines Nachbarn auf ein
Scheunentor gemalt haben. — Sehr aufschlußreich
für diesen Künstler, wie überhaupt für die
Gruppe der Volksmaler, sind eine Reihe von Anzeigen
in den Zeitungen der Staaten Maine und
New Hampshire, in denen Prior sich dem Publikum
„empfiehlt“. Im Jahre 1827 heißt es in einer
Zeitung: „Dekorative Bilder; alte Teetische neu
lackiert und in sehr gutem Geschmack mit Ornamenten
versehen. Bronzieren, Vergolden und
Firnissen durch Wm. M. Prior, Bath Nr. 1,
Middle Street.“ — Im folgenden Jahre findet sich
eine Annonce, in der Prior „seine Dienste als
Porträtmaler dem Publikum anbietet. Wer für
Ähnlichkeit des Dargestellten ist, noch dazu zu
einem sehr vernünftigen Preis, der soll sich bald
melden. Seitenansichten und Kinderbilder zu ermäßigten
Preisen.“ — Im Jahre 1830 erbittet er
Aufträge als Schildermaler. Rahmen kosten bei
ihm 3-10 $, Porträts je nachdem, ob es ein Profil
oder eine en-face-Darstellung ist, 10-25 $, die
beste Ausführung samt Rahmen kostet 35 $. —
Da dies ein sehr hoher Preis ist, erklärt er am
Schlüsse der Anzeige: „Wer aber nur ein flaches
Bild wünscht, kann es ohne Schattierung zu
einem Viertel dieses Preises haben.“ — Prior hat
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