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an biefelbe anfefct, unb in folgerichtiger (Sntwidelung befommt
baffelbe feinen feften plaftifchen Körper, fonbern wirb aus biinnen
ÜMaUplättchen gefchnitten unb getrieben, fo baf3 eS betn leichten
©efüge ber bünnen Stohren entspricht, vrelcEje gleidffam gu Statt
tern ausgearbeitet erfcheinen.
Stuch bei ben älteren, auS ßtuf gegoltenen Berliner Äron=
leuchtern haben Bielfad) ähnliche Bcrftellungen BorgefcfftBebt;
man hat fid) aber begnügt, ein betn gefebmiebeten ähnliches
Stanfcnmerf burd) ©uh nachpahmen. (Srft burd) bie gabrifation
oon CS I ft e r in Berlin ift hierin eine Stenberung eingetreten, welche
wir als eine ber iä)bn[ten (Srrungenfdjaften beS mobernen beutt
fcfjen ÄunftgewerbeS betrachten muffen. Bon ben Äronen unb
Strmtcudjtern, Weld)e für baS Berliner StathhauS unb bie fPaffage
auSgeffihrt finb, beftnben fid) groben auf ber Wiener SluSftellung,
Welche im ©efd)tnad ber Seidinung unb in feliber Durchführung
unerreicht baftehen. SUleS ift gutes unb tüchtiges SJiaterial, bie
thweren $h e ü e ffnb gegoffen, bie leichteren gehämmert unb SllleS
in überftd)tlid)er Stnorbnung unb <harafteriftijcher StuSbilbung
beS Details.
Bon ben übrigen beutfehen gabrifanten begnügen fid) bie
meiften mit bem 3tnf cjuff e. gür bie billige fperftellung grober be<
foratioer Arbeiten hat ber ßtafgufj fieser feine Berechtigung unb
ift befonberS non ben granjofen nach biefer Stichtung hin fehr
glängenb auSgebitbet. Die Btitte ber großen Äuppel nimmt eine
gontaine ein, welche in ihrer großartigen Slnlage mit ©ruppen
non Sritonen unb Seepferben ihresgleichen fudjt. gür bie breite
beforattoe Slrt folcffer giguren reicht bieS fcf)lecf)tere Btaterial ooltt
ftänbig aus. Sie bcutfd)cn Binfgußarbeiten erfcheinen baneben
ziemlich bürftig. (SS finb meift nur fleinere Stüde, welche auS*
geführt finb. SDafj bcnfelben jum Sh« 1 fefc S«te Originale,
antife giguren ober SJteifterwerfe Bon 9taud) unb 9lehnIid)eS ju
©runbe liegen, macht bie Sache nicht beffer, benn gerabe für