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MAK

Full text : Das Kunstgewerbe auf der Wiener Weltausstellung 1873

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plape  abgetreten,  ftatt  ihrer  ftnb  bie  fjarjer  (Sifen^ütten  empor*
geblüht.  (§6  ift  in  popem  ©rabe  ancrlennenbrnertp,  tüte  weit
hier  bie  Sethnit  beb  ©ifenguffeb  gebracht  ift.  ®ian  ift  im  ©tanbe,
Reicher,  ja  felbft  SSifitentarten  aub  ©ufjeifcn  tjerguftclten  unb  hat
Wciprenb  ber  lebten  3^ re  nn  ben  beiben  fjauptftätten  biefer
Slrbeit,  in  SIfenburg  unb  SDtägbefprung,  eine  Neipe  nortrefflicher
  alter  Originale  in  red)t  fauberen  Slbgüffen  fopirt.
Sffian  ift  bei  ber  Slubmapl  biefer  Originale  mit  jo  gutem  ©cfepmade
  Borgegangen,  baff  bie  bjter  gefertigten  ©egenftanbe  felfr
fdhrtell  bei  unb  ©ingang  gefunben  paben.  Oie  beften  Bwrt®
fthüffeln  Bon  frangöfifdtjen  unb  Nürnberger  Slteiftern  beb  feepb*
jepnten  Saprpunbertb,  heroorragenb  fchönc  Sßaffenftüde  beutfeper
unb  italienifcper  Jfunft,  romanifdje  ßeuepter  unb  Ä'äfien,  bronzene
unb  filberne  fpracptgerätpe  ber  beften  Äunftperiobe,  in  neuefter
Seit  bie  ©tüde  beb  £>tlbebpeimer  ©ilberfunbeb  finb  naep  einanber
in  fo  guter  Stabführung,  alb  eb  ber  ©ifcngufj  überhaupt  erlaubt,
aub  biefen  SBertftätten  peroorgegangen.  Slber  fcpliehlicp  muh
man  fiep  hoch  fragen,  warum  man  biefe  ©tüde  in  ©ifen  unb
nicht  lieber  in  einem  föietalle  BerBielfältigt,  welcpeb  burep  feine
ffreittfbrnigteit  geeigneter  ift,  bie  Reinheit  beb  Origtnalb  wieber*
pgeben,  alb  eben  bab  ©ifen,  welcpeb  fcffliefflidf  hoch  aub  ber  ihm
natürlichen  ©robpeit  niemalb  b)era«öbmrrmt.  ©b  Ejanbelt  fiel)
fcpliejjticp  um  nieptb  weiter,  alb  um  eine  Eieine  ©rfparnifj  an
SRaterial.  Sßenn  man  nicht  Ißronje  nehmen  tann,  fo  empfehlen
fiep  Sinn  ober  mit  Sinn  gebilbete  Äompofitionbmaffen  weitaub
mehr  alb  bab  fprßbe  ©ifen,  welcpeb  bem  Serbrecpen  unb  bem
SS  erb  erben  burd)  ben  Noft  in  popem  ©rabe  aubgefept  ift.
SDlan  füllte  ben  ©ifenguf;  lebiglicp  auf  formen  befdjränten,
bei  welchen  Sllleb  ober  wenigftenb  ber  größte  Speit  abgefdjliffcn
ober  polirt  werben  tann,  bei  Welchen  bie  Ornamentation  oorwiegenb
  aub  einem  fladjen,  in  gleicher  ©bene  liegenben  Ornament
  beftept,  welcpeb  bei  ber  fPolitur  fiep  blanf  Bon  mattem
            
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