MAK

Full text: Das Kunstgewerbe auf der Wiener Weltausstellung 1873

I. 
Per moöerne 3tü. 
Ser SSerlauf ber äßcltauSftellungcn tjat unS bic eigentf)üm= 
Helfe ©rfchetnung gebraut, baf; fiel) baS fpauptintereffe ber Sefudjer 
benjenigen ©nippen gugemenbet bat, welche ber eigentlichen 
mobernen Snbuftrie ferner ftefjen. Sßcnn mir uns fragen, wo 
in biefem weiten ©emirre oon ©ebeiuben, in biefer unenblicpen 
Slufhäufung alles beffen, was wir gu leiften im Staube finb, 
wo hier ber eigentliche Steig unb Stuhm unferer 3eit gu finben 
ift, wenn wir bie fdfaffenben fiebensfräfte, bie wirtlichen 6r= 
rungenfepaftett unferer fPertobe aufweifen wollen, fo muffen wir 
in bie fBtafdpnenhalle gehen, Wo eine Slrbeit geleiftet wirb, oon 
weldjer frühere gerieben feine Slpnung hatten, wo bie Äräfte 
ber Statur in einer Söeife bem Söillen beS SJtenfcpen unterworfen 
finb, bafj neben ber SBirtlichfeit beS ©rreiepten bie phantaftifepen 
SRärcpenerfinbungen ber Sitten als Spielereien einer ticinen gag= 
haften SSorfteltungStraft erfdieiiten. $ier ift SllleS neu, SllleS 
bebeutfam unb wichtig. Sie ©rfinbung einer Schraube, bem 
Uneingeweihten faum bemerfbar, faun bie IperftellungSweifen 
großer ©ebiete menfchlüper Slrbcit oöllig oeränbern, faun SSer= 
binbungen fepaffen unb Umroälgungen heroorrufen, welche ben 
SSertebr ganger Sßölfer umgeftalten. 
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