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Don bemfelben Sorwurfe feitteSWegS frei 311 fprechen. Sigentlid)
finb eS nur bie Arbeiten auS bem ©nbe beö 15. unb au» bem
Anfang beS 16. 3>aljrl)itnberts>, Welche beforatin gehalten unb
muftergültig finb. ©egen bte ÜDUtte beS 16. ^ahrhunbertS nimmt
aud) bort ber Unfug, Silber auf bie ©Rüffeln 31t malen, fo fel)r
überfanb, baf) an manchen gabrifationSfteßen ber ornamentale
©d)mucf gänglid) oergeffen wirb. Saran feilten mir unb aber
fein Seifpiel neunten, fonbern oielmeljr auS bem Sergleidje biefer
unb ber übrigen Arbeiten eine northeilhafte Sehre gießen.
Sie gatjencetnalerei ift in ber englidfen Äunftinbuftric ba£=
jeuige fjelb, in welchem bie Snglänber am wenigften non ben
granjofen abhängig finb. Sie l)ol)e SluSbitbung, welche bie
Slquareßtnalerei bei ben (Sngldnbern feit nieten Saßren gefunben,
befähigt biefclbe in ßernorragenber Sßeife p biefer 3lrt non
g-aqencemalerei. ©in englifdfer 9Jtaler, (Solentan, ber ßaupt=
fachlich für SJUnton arbeitet, f>at ©tücfe non ßöcbfter fünftlerifdjer
Sollenbung ausgeftellt. SaS ©tubium ber Sßerfe beb 9Jiittel=
altert unb ber grübrenaiffance, welche jeitt in ©nglanb mit fo
regem ©ifer betrieben tuirb, hat bie ©nglänber aud) bafjiit ge=
fü^rt, fid) an gotI)ifd)e Sorbilber anplef)nen, bie fjtguren nur
31t jeidjnen, mit ber Sofalfarbe p nerf elfen unb ben ©runb
ornamental p beljanbeln — eine 3Retl)obe, bie befottberS für bie
Senufutng ber fyatjcnceftlatten als nerjierenber ©infätje für
ÜRöbet, Täfelung unb 3fcf;nlicf)eö non UBerth ift. Sie in 33lau
unb ©rau angeführten englifdjen Slrbeiten biefer Slrt ftnb in
Slnorbnung unb garbennertheilung mufterfaft. Sa» ©outf)=
Ä'enfington SJlufeunt f)at nach biefer [Richtung f)ttt fehr nortt>eiI=
haft getnirft unb ebenfalls mieber nid)t etwa burdj SSortrage,
fonbern bttreh birefte SeftcHungen, inbem man ocrfchtebene ©äle
beb SKufeumS mit $at)encetnalerei hat auSftatten laffen.
2lu» Seutfchlanb unb Sefterreid) haben wir non bcr=
artigen Arbeiten fo gut Wie nichts p erwähnen, gleifdftnan in