unb gärbung im SBefentlidjen in ihnen erhalten. SfJiatt madjt
bie (Stüde wenigftenS bod) nur fchlechter als früher, fud)t aber
nidjt burd) unfruchtbare unb unpedmüfnge Steuerungen ihnen
einen fdjeinbaren ©lang frifcljer ©rfinbung p geben. 91IS ©efammtmafje
wirft ber Bon ber chinefifchcn Belförbe oeranftaltete
Stufbau erfreulich. SBenn man bagegen Bon ber cpinefifchen
©alerie in ben fogenannten dfineftfdjen £>of hineintritt, in weldjem
Berfdfiebene $änbler ihre SBaaren auSgeftellt flaben, fo befommt
man allerbingS eine SJtufterfarte Bon £)äj}Iid)feiten p ©eftdft.
Sie grofje SDtenge unfereS pblifumS fennt leiber chinefifdje
Arbeiten nur auS ber fdjlechtefien SBaare, welche in ben £>afenorten
für SDtatrofen unb fonftige grembe angefertigt unb ihrer
Billigfeit Wegen gern unb in großen SJtaffen nach ©uropa gebradft
wirb. ÜBenn ein foIdjeS Stüd nur recht bidjt mit grell
bunten gngnren übermalt ift unb nur fo furios wie möglich auSfieht,
fo ift man fdfon pfrteben, man f^riefjt bann Bornelmt wegwerfenb
Bon cpinefifchem Soff unb abgefepmadten gratjen, ohne
p ahnen, meid) reichen Schaf; fein auSgebilbeter unb bem Stoffe
prltdj angepafüer Drnamente jenes SSolf befitjt ober bodj befajj.
©fjtna fann troj; bcS foftfpieligen Transportes nod) immer
mit ©uropa fonturriren unb würbe bei ber guten Trabition,
welche immer noch nidjt auSgerottet ift, and) ©itteS leiften, wenn
ber europäifclje Sötarft ftatt ber bunten Jaafjen gute unb ernft»
hafte Sad)en forberte. ©S ift anperfennen, baff bie betreffenbe
faifcrliche gabrif fidj Borwiegenb an gute alte SJtuftcr palt.
Jn Japan f deinen jwei Stichtungen p herrfdjen. Sie
grofse SJicnge beS auSgeftdlten prgellanö bewegt ftd) auSfd)lief)=lieh
t« ben überlieferten japanifdjen formen. Sie Blaumalerei
biefer Stüde ift oortrefflich, bie Beicpnung leicht unb elegant mit
guter Beobachtung ber Statur unb einer pantaftif, bie uns jwar
frembartig erfepeint, aber tropbem Bon wahrhaft fünftlerifd)cm
©eifte befeelt ift. Sie japanifd)e fporjcllanfabrifation ift eine