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Full text : Das Markgrafthum Mähren nach seinen landwirthschaftlichen Verhältnissen im weiteren Sinne, statistisch skizzirt : im Auftrage des Executiv-Comité der Brünner Landes-Commission für die Weltausstellung 1873 in Wien

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am  Schlüsse  des  Jahres  während  der  Anwesenheit  Sr.  Maj.  des  Kaisers  in  Brünn,  eine  Deputation ­
  behufs  Erwirkung  des  Aushaues  von  mehreren  Eisenbahnlinien  im  Lande.
1867
wendete  die  Gesellschaft  besonderes  Augenmerk  dem  Export  des  Weines  und  der  Branntweinsteuer-Reform ­
  zu,  im  Uebrigen  die  allseitige  Thätigkeit  fortsetzend  in  üblicher  Weise.
1868
machten  die  Verhandlungen  über  Commassations-Gesetz-Entwurf  einerseits,  wie  jene  iibci
Production  und  Verwerthung  von  Milch,  Butter  und  Käse  —  einen  besonderen  Zweig  der
Thätigkeit.
1869
entwickelte  die  Gesellschaft  —  in  Folge  der  zum  erstenmale  erlangten  „Staats-Subventionen
für  Flachs-  und  Hanf-Cultur,  landw.  Ausstellungen,  Wiesenbauanlagen,  für  Maschinen  etc.,  für
Garten-,  Obst-  und  Weinbau,  für  landw.  Fortbildungsunterricht,  für  Prämiirung  besten  Saatgutes, ­
  für  Rindviehzucht,  leihweise  Uebernahrne  einer  Drainröhren-  und  Hohlziegelpiesse
u.  s.  w.“  —  eine  weitaus  erhöhte  Thätigkeit,  am  Schlüsse  des  Jahres  neue  Statuten  annehmend ­
  und  alle  Filialvereine  zu  selbstständigen  Vereinen  ereirend;  in  demselben  Jahre
wurde  die  erste  Ernte-Statistik  bearbeitet.
1870
wurde  dieselbe  Action  mit  Staatssubvention  durchgetührt  u.  z.  schon  mit  Zuziehung  des  von
den  neuen  Gesellschafts-Statuten  festgesetzten,  verstärkten  Ausschusses,  welcher  nunmehr  aus
den  Centralausschuss-Mitgliedern,  Vertretern  der  Regierung  und  des  Landesausschusses,  und
den  delegirten  Vorständen  aller  mit  der  k.  k.  Ges.  in  ständiger  Verbindung  stehenden  Vereine ­
  —  zu  bestehen  und  alljährlich  über  die  Vertheilung  der  Staatssubventionen  zu  beiathen,
eventuell  zu  beschliessen  hat;  in  demselben  Jahre  wurde  wieder  die  Ernte-Statistik  bearbeitet.
1871
gab  die  Gesellschaft  —  statt  der  Veranstaltung  der  beabsichtigten  lOOjähr.  Jubiläumsfeier
seit  ihrer  Gründung  1770,  welche  wegen  Ungunst  der  Zeit  1870  unterbleiben  musste,  die
lOOjähr.  Geschichte  ihrer  Thätigkeit  heraus,  welche  allen  Mitgliedern  der  Gesellschaft,  sowie
allen  Vereinen  und  Institutionen  des  In-  und  Auslandes  unentgeltlich  übersendet  winde,
nebst  anderen  Publicationen.  Die  erhöhte  Wirksamkeit  fand  übrigens  auch  bezüglich  der
Staatssubventionen  wieder  statt  und  hatte  die  Gesellschaft  am  Schlüsse  des  Jahres  die  Ehre,
Se.  kaiserl.  Hoheit  den  Kronprinzen  Rudolf  durch  eine  besondere  Deputation  im  Franzens-Museum
  empfangen  zu  können.  —  Die  Ernte-Statistik  wurde  auch  in  diesem  Jahie  wieder
bearbeitet.
1872
setzte  die  Gesellschaft  —  neben  der  fortlaufend  sich  vermehrenden  Gestion,  —  auch  die  umfangreichen ­
  Verhandlungen  bezüglich  der  \ertheilung  und  \  erwendung  der  Staatssubventionen
zu  Händen  der  Vereine  etc.  fort,  betheiligte  sich  durch  ihre  Functionäre  an  den  Vorbereitungen
für  die  Weltausstellung  1873  in  Wien  und  bewerkstelligte  abermals  die  Durchführung  der
Ernte-Statistik  von  Mähren,  sowie  die  Einleitung  für  die  Molkerei-Ausstellung  im  December
1872,  u.  s.  w.,  ferner  eine  Statistik  der  Weinproduction,  des  Rindviehstandes  etc.
Nachdem  im  Vorstehenden  die  Wirksamkeit  der  k.  k.  mähr,  schles.  Gesellschaft  mit
Uebergehung  der  selbstverständlichen  currenten  Geschäfte,  vielfachen  Gutachten  an  h.  Staatsund ­
  Länderbehörden,  alljährlichen  Versammlungen  u.  s.  w.,  Correspondenzen  mit  Vereinen  etc.
des  In-  und  Auslandes,  Verwaltung  des  Vermögens  und  Museums  etc.,  welche  alljährlich
fortlaufend  ihre  specielle  Darstellung  in  den  Gesellschafts-Publicationen  beider  Sprachen  gefunden ­
  haben  —  in  ihren  hervorragend  wichtigsten  und  denkwürdigsten  Hauptmomenten ­
  skizzirt  worden  ist,  erübrigt  nur  noch  zu  bemerken:
            
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