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Volltext: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild, 2. Abtheilung: Niederösterreich

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mit ihren Gärten wechseln, ein überaus freundliches Bild, das bei Abendbeleuchtung noch 
durch den Hellen Ton und die malerische Grnppirung der Wohnstätten gehoben wird. Auf 
dieser Seite liegt in einer weiten Mulde über der Thalsohle der Markt Krumbach, an 
Verkehr und wirthschaftlicher Entwicklung der bedeutendste im ganzen Ländchen. 
Der südlichste Theil der Buckligen Welt — er bezeichnet die Hochfläche mit ihrer 
Abdachung über der rechtseitigen Lehne des Zöbernthales — ähnelt in seiner Natur 
beschaffenheit und in seinen Culturverhältnissen dem nördlichen: wie dort hochliegende, 
geschlossene Ortschaften von hohem Alter und frühzeitiger Bedeutung und nach jeder 
Fernsicht von Schlag bei Lichtenegg aus. 
Richtung verlaufende Thalfurchen. Er bildet zugleich den Winkel, in welchem die Landes 
grenze mit der von Ungarn und der Steiermark zusammentrifft. Es ist nicht gewagt, 
diesen Theil des Ländchens als den interessantesten zu bezeichnen, der dem Naturfreunde, 
dem Freunde eines der alten Sitte noch wenig entfremdeten Volkslebens und dem Freunde 
geschichtlicher Denkzeichen hohen Genuß bieten kann. Den Mittelpunkt des Volkslebens 
bildet das Pfarrdorf Hochneukirchen mit seiner von allen am schärfsten ausgeprägten 
Festnngskirche, nicht minder das benachbarte Hattmannsdorf und das Kirchdorf 
Gschaid am Fuße des Schneiderriegels (794 Meter), der einen lohnenden Ausblick 
auf den Wechsel mit seinen Vorbergen gewährt. Allein der Preis der Naturschönheit, den 
die Umgebung, vielleicht das Ländchen in seiner Gesammtheit zu bieten vermag, gebührt 
wohl der Rnndsicht von der Kuppe des Hutwisch, eines Höhenpunktes östlich von
	        
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