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Volltext: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Ungarn, Band 2

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den Namen der früheren herrschaftlichen Familie so aussprachen. Im Jahre 1590 sagt 
es der Palatin Stefan Jlleshazy geradezu, daß „der tatarische Chan mit all seinem Volke 
zu Czobvr-Szent-Mihäly überwinterte, welches die Türken jetzo Zombor nennen". 
Und dieser Name ist dem Ort auch später verblieben. 
Zur Zeit der Fremdherrschaft war es zwar Hauptort eines Bezirkes, doch waren 
außer der Besatzung von 50 Köpfen nur 13 stenerzahlende Häuser aufgenommen. Nach 
der Befreiung des Landes wurde es von Bunyevaczen und Serben besetzt. Nach der 
Hauptstraße und Comitatshaus zu Zombor. 
Conscription des Jahres 1699 bestanden seine Einwohner ans 270 Bauern und 31 Gewerbe 
treibenden. Sie waren zwar fern von der Grenze, wurden aber trotzdem unter die Grenzer 
ausgenommen. Als die Militärgrenze aufgelöst wurde, wiederholten sich hier dieselben 
Scenen wie in Maria-Theresiopel. Die serbische Bevölkerung hatte sich an den bequemen 
militärischen Dienst gewöhnt und wollte sich der Comitatsgerichtsbarkeit durchaus nicht 
fügen, sondern wandte sich an Maria Theresia mit der Bitte, für sie einen privilegirten 
Bezirk wieJazygien undKnmanien zu schaffen. Dieser Bezirk hätte ODörfer und 19 Puszten 
enthalten, welche heute lauter selbständige und volkreiche Gemeinden in der Umgebung von 
Zombor sind. Der damalige Ärarial-Jngenieur Franz Ridl steckte die Gemarkung Zombvrs
	        
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