Während Wien schon wiederholt Gelegenheit hatte, Hauptwerke
der modernen Malerei in großen und bedeutenden Ausstellungen
kennen zu lernen, ist bisher noch nie der Versuch
gemacht worden, durch eine ähnliche Veranstaltung die Plastik
der letzten Jahrzehnte in geschlossener Weise zu zeigen. Trotz
der Schwierigkeiten, die einem solchen Unternehmen schon
in rein technischer Beziehung entgegenstehen, ist es uns dank
der großen Unterstützung, die unsere Veranstaltung gefunden
hat, gelungen, in dieser Ausstellung ein Material zu vereinigen,
das in seltener Weise die Entwicklung der Plastik in den
letzten hundert Jahren erkennen läßt. Die große Zahl der
uns zur Verfügung gestellten Objekte war für uns der Beweggrund,
unseren ursprünglichen Plan, auch die Werke österreichischer
Plastiker im Rahmen unserer Veranstaltung zu
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