Die Brüder Adam in London und Edingburgh, Vater und Sohn Wood in Bath,
John Nash und die Familie Cubitt in London, Papworth in Cheltenham und viele
unbekannte Architekten auf dem Lande von der Mitte des 18. bis zur Mitte des
19. Jahrhunderts arbeiteten hauptsächlich für den Adel, der seine Besitzungen
finanziell nutzbringend und entsprechend der Stellung ausbaute, die ihm aus seiner
gewissenhaft übernommenen Verpflichtung als Träger des britischen Kulturlebens
erwuchs. Sie bauten aber auch für Bodenspekulanten, die den Wunsch nach Seebädern
wie beispielsweise Brighton oder Weymouth oder nach eleganten Kurorten
wie Bath, Cheltenham oder Buxton befriedigten.
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Aber das alles war nur ein Bauen für die Reichen und ihre Nutznießer. Für die
ärmeren Schichten, die einem Leben in immer zunehmenderer Verwahrlosung ausgeliefcrt
blieben, geschah nichts. Unterdessen breitete sich die Flut der dichtgebauten
Wohnhäuser und der Fabriken der Midlands und Nordenglands über das unverbaute
Land aus und drängte sich an die düsteren Zentren der Städte heran.
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