MAK
ABTEILUNG VIII 
Modelle 
Leihmodelle des Ministry of Town and Country Planning 
Die Modellabteilung wurde vom Ministry of Town and Country Planning ge 
gründet, als sich herausstellte, daß Modelle besonders geeignet sind, um die 
Schwierigkeiten und Lösungen von Städtebauproblemen zu studieren. Modelle und 
Photographien von Modellen haben sich außerdem als ein ausgezeichnetes und fes 
selndes Mittel erwiesen, um dem Publikum solche Entwürfe nahezubringen. Die 
Modelle in dieser Ausstellung geben eine Vorstellung von der Verschiedenartigkeit 
ihrer Anwendung. 
1. Das Bermondsey-Modell 
Dieses Modell zeigt einen Teil des Bauprojektes für Bermondsey, das auf dem 
Stadterweiterungsplan der Grafschaft London fußt. 
2. Modell eines Umbaues im Stadtzentrum 
Jeder Kasten zeigt einen durch den Krieg zerstörten Häuserblock (A 1 und B 1) 
und drei Arten seines Wiederaufbaues. Jedes Projekt betrifft dieselbe Gegend und 
hat dieselbe Grundfläche und Gesamtfläche der Gebäude. A 4 und B 4 zeigen 
die vom Ministry of Town and Country Planning empfohlene Form des Umbaues. 
3. Das Modell einer gemeinsamen Blockbebauung 
Dieses Modell einer gemeinsamen Bebauung aufeinander abgestimmter Häuserblocks 
zeigt Vorschläge hinsichtlich der Bestimmungen über Umfang, Höhe und äußere 
Gestaltung von Gebäuden im Stadtinnern (siehe technische Notiz). 
1. Will man beim Umbau von Gegenden im Stadtinnern wirtschaftlichen Aufbau, 
praktische Anlage und verbesserte Arbeitsverhältnisse erzielen, so ist es unbedingt 
notwendig, Größe, Fassadengestaltung und Höhe der Gebäude durch elastischere 
Bauvorschriften zu regeln als bisher. 
2. Der summarische Charakter der gegenwärtigen Vorschriften hat oft zu Bauten 
geführt, die sich hinsichtlich ihrer Fassadengestaltung zu starr an das Schema 
halten und dem Umfang nach zu groß sind. In vielen Fällen verhindern sie auch 
den entsprechenden Zutritt des Tageslichtes zu den benachbarten Gebäuden, ebenso 
wie sie selbst unter schlechter Tagesbelichtung leiden. 
3. In früheren Zeiten wurde allgemein angenommen, daß das Bauvolumen im Stadt- 
mneren enorm anwachsen würde. Das ist aber nur an verhältnismäßig wenigen Orten 
geschehen. Diese örtlich begrenzte Konzentrierung des Bauvolumens trat in engen, 
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