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Gruppe I. Section II. Eisenhüttenwesen.
Zweite Section.
Eisenhütten w es en *).
I- Roheisen dar Stellung.
1.
Rohmaterialien.
Beschaffenheit^ T und in J eder mineralogischen
Beschaffenheit finden sich, wie bereits in dem allgemeinen Theil aus-:
ge lui t ist in fast allen Collectiv- und Einzelausstellungen, in vielen
eil^r ?^ Utte T änniBChen P ™Tueten vergesellschaftet. Magnet
eisenstein und Eisenglanz, Roth- und Brauneisenstein in derber und
oihlfcheE 6 ’ Spat , heisenSteia ’ Thoneisenstein, Kohleneisenstein,
o ithische Eisenerze, Bohnerze, Raseneisenerze, manganhaltige Eisenerze
sii, m den verschiedensten Abarten und in den "mannigfachsten Ge-
fi k li ! 7\ " “ durch Analysen:
alle hier aufzufuhren, würde viel zu weit führen. In Oberschlesien
lioT’f man häufig Puddelschlacke mit hohem Eisengehalt in den
ochofen, welche dazu dient, den mulmigen Brauneisenstein im Ofen
aufzulockern und, wie die ausgestellten Proben zeigen, der Qualität des
Eisens keinen Eintrag thun. Erw.bn,n„, rt h sind die ph.,ph"wäge”
Eisenerze, welche die Prager Eisenindustriegesellschaft bei Kladno ver-
arbei et d durch eine Entsphosphorung zum Verhütten geschickt
macht indem man durch Röstung von Kiesen schweflige Säure ent-
velt und diese auf die in einem Bassin mit Wasser liegenden und
mit Salzsaure getränkten Erze leitet, wodurch die an Thonerde gebun
dene Phosphorsaure ausgeschieden und schwefelsaure und schweflin-
saure 1 honerde als Nebenproduct gewonnen wird. In neuerer Zelt
steUt man zu chesem Zweck die schweflige Säure durch Reduction
von Schwefelsäure mittelst Kohle dar.
In Bezug auf Brennmaterialien lässt die Ausstellung zur Ge-
nuge erkennen, dass die Darstellung von Roheisen bei Holzkohlen
, 2 Mit 1T Unter3tÜtz ™ g des Herrn Bergassessor Kühn aus Breslau „ml
3 Henn Huttenmspector Wiebmer zu Gleiwitz bearbeitet.