98 Volks- und Bürgerschulen: VII. Unterricht im Rechnen.
15. Leviönik Jos., Lehrer zu Eisnern in Krain: „Ziffernkasten für Elementar
schulen.”
16. Nitsche Ignaz, Schulleiter zu Ober-Thomasdorf (Schulbezirk Freiwaldau
in österreichisch Schlesien); „Modell einer Rechenmaschine als Lehrmittel
beim Anschreiben der Zahlen.”
17—20. Porm Adolf, k. k. Bezirks-Schulinspector und Biirgerschul-Director
in Zwittau: „Verschiebbare Ziffertafel;” — „Verschiebbares Rechenbrett für
den Zahlenraum von 1 bis 100;” — „Knopfrechenbrett für den Zahlenraum
von 1 bis 20.” — „Zweidrähtige Rechenmaschine zur Versinnlichung des
Zahlenraumes von 1 bis 20.”
21. Prausek Vincenz, k. k. Landes-Schulinspector in "Wien: „Verbesserter
russischer Rechen-Apparat.”
Die eine Hälfte der Stäbe ist durch eine vor ihnen befindliche Tafel
verdeckt, welche zum Anschreiben der Zahlen benützt werden kann.
Am oberen Rande des Gestelles sind Fächer zum Einschieben von
Zifferntäfelchen angebracht, so dass dieser Theil des Apparates eine Art
Zahlen-Setzkasten vorstellt.
22. Prausek Vincenz, k. k. Landes-Schulinspector in Wien: „Vereinfachter
Jarisch’scher Rechen-Apparat.”
Statt der 10 Stäbe, welche der Jarisch’sche Apparat gewöhnlich
enthält, hat dieser deren nur vier; er dient also bloss als Hilfsmittel
zur Versinnlichung des Stellenwerthes der ein- bis vierzifferigen Zahlen.
23—25. Sallmayer & Comp, in Wien: „Russischer Rechenapparat;” — „Bruch-
Rechenapparat;” — „Born’scher Rechenapparat für den Zahlenraum von
1 bis 100.”
26. Schrotten Ignaz, Professor an der st. 1. Ober-Realschule in Graz: „Die
neuen Masse und Gewichte der österreichisch ungarischen Monarchie.”
(Nach den von der k. k. Normal-Aichungs-Commission in Wien erlassenen
Vorschriften bearbeitet.)
20. Sobotka in Polna: „Apparat zur Versinnlichung des Decimalsystems.”
Auf horizontaler Platte eine Reihe grösserer, drei Reihen kleinerer
Löcher; erstere zum Hineinstecken von Stabbündeln (deres jedes aus
10 Stäben besteht), letztere für einzelne Stäbe bestimmt. Die Stäbe
und Stabbündel sind schwarz und durch weisse Ringe in je 10 gleiche
Theile eingetheilt.
28. Swoboda Carl, Professor und k. k. Bezirks-Schulinspector in Wien: „Die
fünf Masseinheiten des metrischen Systems.” Im Aufträge des k. k. Mini
steriums für Cultus und Unterricht zusammengestellt. Herausgegeben von
Ant. Hartinger und Sohn, k. k. Hof-Chromolithographen in Wien.
Die Randlinien der Tafel begränzen die Fläche eines Quadrat
meters; diese selbst enthält in fünf Abtheilungen das Längenmass, das
Flächenmass, das Kubikmass (mit den Abbildungen des hohlen Decimeter
und Centimeter, Würfels), das Hohlmass mit den Abbildungen des Liters,