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Full text: Bericht über österreichisches Unterrichtswesen, aus Anlass der Weltausstellung 1873, II. Theil

2. Lehrmittel. 
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Spar-Schieferpapier vorgelegt, auf deren schwarzem Grunde die mittelst 
Schieferstiften geschriebenen Züge sich leicht wegwischen lassen. Solche 
Hefte sind bezeichnet als: Uebungs-, Skizzen-, Dictando-, Rechenheft, dann 
Universal-Schulheft und stigmographisches Heft. Einzelne dieser Hefte sind 
mit den entsprechenden Linien, das letzte mit Puncten versehen. 
5. Greiner Moriz, k. k. Hofkalligraph: „Die neue verbesserte Auflage 
der Schreibhefte mit vorgedruckten Musterzeilen” und zwar, für die deutsche 
Currentschrift 12, für die Lateinschrift 10 Hummern, dann für die Hefte 
mit cechischer, croatischer und polnischer Sprache je 10 und die mit 
magyarischer Sprache 6 Hummern. 
6. Greiner Moriz. „K. K. ausschliessl.'priv. neue Schreibhefte zur Erler 
nung der gebräuchlichsten Schriftarten für den Schul- und Selbstunterricht.” 
Diese sind in Tondruck zum Hachschreiben für die gothische Schrift, für 
die englische Eractur, sowie auch für die Rondeschrift, dann für die letzte 
Schriftart auch in 2 Heften mit schwarz vorgedruckten Musterzeilen. 
7. Greiner Moriz. „Schreibvorlagen für Volks-, Real-, Gymnasial- und 
Handelsschulen.” Auch diese Vorlagen sind für die Current- und Latein 
schrift mit deutschen Texten, dann auch für die cechische, magyarische und 
kroatische Sprache mit je 12 Blättern eingerichtet. 
8. Greiner Moriz. „12 kaufmännische Musterblätter aus dem Gebiete der 
Comptoir-Wissenschaft.” Diese enthalten mustergiltige Texte für die genannte 
Wissenschaft. 
9. Greiner Moriz. 12 Alphabete der gebräuchlichsten Schriftarten. 
10. Greiner Moriz. Das gothische Alphabet auf einem Blatte. 
11. Greiner Moriz. Englische Current-Vorschriften für den Schreibunter 
richt in den höheren Classen der Volksschulen und in den Mittelschulen. 
12. Greiner Moriz. Deutsche Current-Vorschriften mit gleicher Bestimmung. 
Die Schriftvorlagen von Greiner sind in verschiedenen Auflagen erschie 
nen, überbieten einander an Vollkommenheit und enthalten auch solche 
Eormen, welche dem neuesten Geschmacke entsprechen. 1 ) 
13. Levz Joh. B., Lehrer der Kalligraphie in Triest. „Exemplari di Kalli- 
graplda Proprietä della Societä Pädagogico-Didattica per le Scuole Populari 
del Litorale.” 
14. Marek Joh., in Eger. „Deutsche und englische Vorschriften.” 
15. Mazorana Antonio. „Avviamento al carattere corsivo.” 
Diese im schmalen langen Formate vorliegenden Vorschriften sind der 
italienischen und deutschen Current-, französischen Ronde-, der Kanzlei- 
und der Druckschrift gewidmet. 
I) Von M. Greiner sind nebstbei auch zwei Broschüren exponirt, von denen die erste den 
Titel führt: „Greiner’s Lehrmittel für den Schreibunterricht” und methodische Erläuterungen für die 
Anwendung seiner Schreibtheken enthalt. Die zweite führt den Titel. „Urtlieile über Greiners 
Schreibhefte für Volksschulen.”
	        
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