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Full text: Bericht über österreichisches Unterrichtswesen, aus Anlass der Weltausstellung 1873, II. Theil

3. Schriften der Schüler. 
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und Volksschulen.” Vom k. k. Unterrichts - Ministerium, der k. k. Statt 
halterei in Mähren, Ungarn und Salzburg empfohlen. 
24. Pokorny Jos. „Unterricht im Schön- und Schnellschreiben für Real 
schulen, Gymnasien, Handelsschulen.” 
25. Prag, deutsche Lehrer - Bildungsanstalt. „Vorlegeblätter für die 
Uebungen im Schönschreiben.” Eigenthum der k. k. deutschen Lehrer- 
Bildungsanstalt in Prag. 1872. 
Das I. Heft enthält Eormen der deutschen Current- und der fran 
zösischen Rondeschrift, das II. Heft die Lateinschrift, die deutsche Fractur- 
und die Blockschrift. 
26. Rosenfeld Adolf, Professor der Kalligraphie, Inhaber einer concessio- 
nirten Schreiblehranstalt. „Anleitung zum Schönschreiben für Bürger-, 
Real- und Handelsschulen.” Wien. 
27. Schrotter Ignaz in Graz: 
a) „Deutsche und englische Schriftvorlagen für Real- und Bürgerschulen, 
sowie für die oberen Classen der Volksschulen. 
b) „Vorlagen für die gothische Schrift, die englische Practurschrift und die 
französische Rondeschrift.” 
c) „Schriftvorlagen für Techniker aller Fächer.” Diese sind eine Zusammen 
stellung einzelner Blätter aus den vorstehend erwähnten Schriftvoidagen. 
d) „Englische Initialen für Kalligrafen und Schriftmaler.” 
c) „Die englische Schrift in Wandtafeln.” 
f) „Mehrere Blätter mit Initialen.” 
g) „Das Schriftzeichnen für Gewerbe- und Industrieschulen.” 
28. Tetschner Schulbezirk (Landbezirk). „Vorlagen für die Hand der 
Schüler an Volksschulen des Schulbezirkes Tetschen.” 
Die vorstehend angeführten Vorlagen und Lehrmittel für den Schreib 
unterricht zeigen das rege Streben der Kalligraphen und Lehrer, den Schreib 
unterricht in der Schule zu heben. Es wäre nur zu wünschen, dass in ein 
zelnen Bezirken oder doch Schulen die G eschmacksrichtung in der \V ahl der 
Buchstabenformen nicht so sehr divergire, wie es oft zum Naehtheile des Schreib 
unterrichtes der Fall ist. 
3. Sclii’iften der Schüler. 
Es liegen Schriften vor aus Volks- und Bürgerschulen, Lehrer-Bildungs 
anstalten und den damit verbundenen Uebungsschulen aus verschiedenen Kion- 
ländern. 
1. Aus Volksschulen. Es wurden Proben der deutschen und latei 
nischen Schrift, aber nur aus einzelnen Ländern eingesendet. 
Nieder Österreich ist nur durch eine Privatschule in V ien, welcher Heu 
Saphir vorsteht, repräsentirt. 
Diese Schule liefert Schönschriften aus der 2., 3. und 4. Volksschul-Classe.
	        
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