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Volks- und Bürgerschulen: XIII. Blinclenunterricht.
lisoho Sätze zu Leseftbungen für die grösseren Zöglinge. — Erklärung verschiedener
Wörter nach ihren vielseitigen Bedeutungen. — Wörterbuch gleich
und ähnlich lautender Wörter. — Tabellen zur Weltgeschichte. — Reihenfolge
der römisch-deutschen Kaiser. — Wahlsprüche derselben. — ßoon, A. v.:
Hehreres aus der physischen Geographie. — Naturgeschichte. — Erinnerungen
an nützliche Gegenstände.
b) Reliefdruck von A. Eurich in Wien und Linz.
Annegarn s Weltgeschichte. — Biblische Geschichte des alten und neuen
Testamentes von Dr. J. Schuster.
c) Druck der k. k. Hof- und Staatsdruckerei in Wien.
Dolczälek, A. J.: Immerwährender Kalender für Blinde. 1847.
d) Druck der Blinden-Anstalt zu Illzach auf Kosten der Württembergischcn
Bibel-Gesellschaft zu Stuttgart.
Die heilige Schrift für Blinde.
e) Druck des kön. Blindeninstitutes in Berlin.
Rösner, E.: Fibel. — Lesebuch für Blinden-Anstalten.
f) Druck des Blinden-Institutes zu Philadelphia.
Schmid, Christoph: Die Ostereier. Eine Erzählung.
Weiter sind folgende Lehrmittel im Gebrauche:
d) Für den Sprach-Unterricht: Buchstaben - Formen aus Holz, Pappe,
Metall oder einer festen Masse aus Wienerweiss, Leim und Terpentin, erstere
m Wien (die Metallbuchstaben von dem Fabrikanten Michael Winkler), letztere
in Brünn (von dem Blindenlehrer Johann Schwarz) erzeugt. Setzkasten
mit mehrfachem Alphabet beweglicher Buchstaben, zum Zusammensetzen von
Silben, M örtern und Sätzen behufs orthographischer und anderer grammatischen
Uebungen, in Wien und Brünn erzeugt.
b) Für das Schreiben: 1. Flachschrift in lateinischen Buchstaben.
Schiefertafeln mit fühlbaren Linien, Schiefergriffel oder Kreidestift. Hölzerne
Tafeln mit tastbaren Linien und einer beweglichen Leiste am linken Rande zum
Festhalten des Papieres, worauf mit Bleistift geschrieben wird, von dem Hauptlehrcr
des k. k. Wiener Blinden - Erziehungsinstitutes Joseph Glötzl. Die
Hebold sehe Schreibtafel mit Gitter-Lineal und beinernem Griffel, mit einer
5 cibesserung von Friedrich Entlicher. Ein ähnlicher Schreibapparat von dem
Kopenhagoner Blindenlehrer Guldberg.
2. Tastbare Schrift in lateinischen Buchstaben. Johann Wilh.
Klein’s Druck-Schreibapparat mit Stacheltypen, von Wien aus in alle Welt
gegangen.
3. Tastbare arbiträre Punctschrift. Schreibapparate von L. Braille
und W. B. Wait, der eine aus dem Pariser-, der andere aus dem New-Yorker
Blinden-Institute ausgegangen, von M. Pablasek in Wien zum Handdruck
nach Art des Klein’schen Schreib-Apparates eingerichtet.
c) Für das Rechnen: Die Zifferzeichen des Setz- oder Lesekastens und