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Full text : Bericht über österreichisches Unterrichtswesen, aus Anlass der Weltausstellung 1873, II. Theil

2.  Lehrmittel  und  Fachliteratur.

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2.  Jarisch  A.:  „Methode  für  den  Unterricht  der  Taubstummen  in  der  Laut,
spräche,  im  Rechnen  und  in  der  Religion.”  Regensburg  1851,  Manz.
3.  Jarisch  A.:  „Lesebuch  für  Taubstumme  der  niederen  Instituts-Classen  und
für  den  Privat-Unterricht.”  Regensburg  1851,  Manz.
4.  Lampl  K.:  „Praktisches  Verfahren  beim  Taubstummen-Unterricht  nach
Aichinger’s  Theorie.”  Linz  1852,  Q.  Haslinger.
5.  Prost  W.:  Vollständiger  orbis  pictus  für  den  Anschauungs-Unterricht.”
Prag  1855,  F.  A.  Credner  und  Kleinhub.
6.  Prost  W.:  „Sprach-  und  Lesebuch.”
7.  Prost  W.:  „Bearbeitung  des  alten  Testamentes.”
8.  Venus  A.:  „Das  k.  k.  Taubstummen-Institut  zu  Wien  seit  seiner  Gründung
bis  zum  gegenwärtigen  Standpunct.”  Wien  1855,  Braumüller.
9.  Prugger  Pr.  S.:  „Das  landschaftliche  Taubstummen-Institut  in  Graz.”
Graz  1862,  A.  Leykam’s  Erben.
10.  Hübner  P.:  „Der  Heilpädagog”,  Zeitschrift  für  Erziehung  taubstummer,
blinder,  schwachsinniger  und  besserungsbedürftiger  Kinder.  Wien  1871
und  1872,  A.  Pichler’s  Witwe  und  Sohn.
11.  Schimmer  G.  A.:  Blinde  und  Taubstumme  der  im  Reichsrathe  vertretenen
Königreiche  und  Länder  nach  der  Volkszählung  vom  31.  December  1869,
in  Vergleichung  zur  Bevölkerung.  (Als  Anhang  der  „Mittheilungen  aus
dem  Gebiete  der  Statistik.”  18.  Jahrgang,  1.  Heft.  Wien,  in  Commission
bei  C.  Gerold’s  Sohn  1871.)
Bei  den  Schwierigkeiten,  die  den  Aufschwung  der  Taubstummen-Literatur
verhindern,  sind  selbst  kleinere  hie  und  da  zerstreut  vorkommende  Geistesproducte
  von  Wichtigkeit.  Es  verdient  daher  anerkennend  erwähnt  zu  werden,
dass  einige  Institute  die  löbliche  Gepflogenheit  haben,  ihre  Jahresberichte
durch  Beifügung  irgend  einer  fachwissenschaftlichen  Arbeit  über  einen  bloss
ziflermässigen  Rechenschaftsbericht  zu  erheben,  und  zugleich  wesentlich  dazu
beizutragen,  das  Interesse  für  die  Taubstummen  und  deren  Bildung  in  weiteren
Kreisen  zu  erwecken,  und  manche  irrthümliche  Vorstellung  über  Wesen  und
Werth  der  Taubstummen-Bildung  zu  berichtigen.
Wir  lassen  hier  ein  Verzeichniss  der  wichtigsten  fachwissenschaftlichen
Aufsätze  aus  den  uns  vorliegenden  Jahresberichten  folgen:
K.  K.  Taubstummen-Institut  in  Wien.  Jahresbericht  1858.  1.  Bericht
über  das  Resultat  des  Lehrcurses,  über  die  Taubstummen-Unterrichts-Methode
und  die  dabei  gemachten  Erfahrungen.  2.  Ansprache  an  die  Lehramts-Candidaten
  bei  dem  Beginne  des  Lehrcurses  über  die  Methode  des  Taubstummenunterrichtes ­
  und  Vorgang  bei  demselben.  3.  Einige  Worte  an  die  Lehramts-Candidaten
  beim  Schlüsse  des  Lehrcurses.  4.  Protocoll  der  in  Prag  am  20.  October
  1858  stattgefundenen  Berathung  über  die  Frage,  ob  auch  für  weibliche
Personen  ein  Lehrcursus  behufs  der  Befähigung  zum  Taubstummen-Unterrichte
            
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