A. Italienische Sprache. 2. Sprach- und Lesebücher.
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1. „Antologia tedesca ad uso delle scuole lombardo - venete” (Wien
Gerold); enthält unter jedem Lesestiicko die schwierigen Wörter und Wendungen
angegeben.
2. Fornasari-Verce Ä. L: „Uebungen zum Uebersetzen aus dem Deutschen
in’s Italienische” (Wien 1864);
3. Fornasari-Verce A. J. „Aemtliche deutsche und italienische Geschäftsaufsätze”,
12. Auflage, Wien 1863;
Ferner auch besondere Ausgaben deutscher Schriftsteller und Dichter mit
erklärenden Noten z. B. Lustspiele von Kotzebue, Schiller’s Lustspiele (der
Neffe als Onkel, der Parasit) (Leipzig) u. a.
Als Lesebücher werden auch an den deutschen Schulen vielfach die
für die italienischen Gymnasien zum Unterrichte in der Muttersprache vorgeschriebenen
verwendet, welche sämmtlich vom k. k. Schulbücher-Verlage
in Wien herausgegeben sind. Dieselben enthalten viele in sprachlicher Hinsicht
veraltete Lesestücke, welche den Schüler bei der Erlernung der jetzt gangbaren
italienischen Sprache leicht in Verwirrung bringen können, und scheinen sich
nur ihrer Wohlfeilheit wegen auch an den deutschen Mittelschulen eingebürgert
zu haben.
Zweckmässiger sind die meist an Handels- und Realschulen gebrauchten:
„Anthologien” von Pellegrini (Triest 1866, 2. Auflage) und von
Zamboni (Wien 1861.)
Häufig werden jedoch auch einzelne Schriftsteller zu fortlaufender Lectüre
benützt und zwar für Anfänger meist:
Soave’s: „Novelle morali und doveri delV uomo,” und für vorgerücktere
Schüler:
Manzoni’s „promessi sposi” (Mailand und Florenz).
An einzelnen Gymnasien (z. B. in Innsbruck) wird auch zur eingehenden
Lectüre von Dante und Tasso, seltener von Ariosto (in der Ausgabe von
Bolza, Wien) geschritten.
Unter den Wörterbüchern, welche sich in den Händen der Schüler
befinden, sind die billigen Taschenausgaben von Schmidt (Leipzig, Tauchnitz)
und Maschka (Mailand) die meist verbreiteten; seltener gebraucht, aber auch
weit ausführlicher und empfchlenswerther die Wörterbücher von Weber und
Valentini (2 Theile in einem Bande. Vorzügliche Ausgabe von 1868 hei
Brockhaus in Leipzig).