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Full text: Bericht über österreichisches Unterrichtswesen, aus Anlass der Weltausstellung 1873, II. Theil

Mittelschulen: VIII. Mathematik. 
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III. "61asse, wöchentlich 3 Stunden. 
1 St,„i rit n—H” \ S ? eStei ' WÖdientlich 2 St ™ den - ™ 2. Semester wöchentlich 
l , , vier ^Umrechnungen mit Buchstabengrössen und einfache Fälle des Ge 
brauchs der Klammern Das Potenziren von ganzen Zahlen und Brüchen, das Ausziehen 
der Quadrat- und Kubikwurzeln aus Zahlen, die Abkürzungen bei diesen Rechnungen. Das 
Einfachste und Wichtigste von den Combinationen und Permutationen. 
Geometrische Anschauungslehre im 1. Semester wöchentlich 1 Stunde im 
2 , llZ wochenthch 2 Stunden. Der Kreis mit mannigfachen Constructionen in und um 
denselben; seine Inhalts- und Umfangsberechnung. 
IV. Classe, wöchentlich 3 Stunden. 
1 StuniK^r; 1 ? ™ L , Semester wöchentlich 2 Stunden, im 2. Semester wöchentlich 
Stunde. Die Lehre von den zusammengesetzten Verhältnissen und Proportionen. Ketten 
satz, Reesische Regel, Gesellschafts- und Alligationsrechnung, alles in mannigfacher 
Aufgaben. Die L„« von L Gio.L , 
Grades mit Einer Unbekannten. 
Geometrische Anschauungslehre im 1. Semester wöchentlich 1 Stunde im 
. Semester wöchentlich 2 Stunden. Stereometrische Anschauungslehre. Lage von Linien 
und G^enhSrnTnr ^ *“**** ihre Gestalt- 
Obei Gymnasium. §. 43. Ziel: Kenntniss und Durchübung der elementaren 
Geometrie und Algebra, als streng beweisender Wissenschaften. 
Lehrplan: §. 44. V. Classe, wöchentlich 4 Stunden 
in Arith “ etik ’ wöchentlich 2 Stunden. Vom Zahlen-System überhaupt und vom 
dekadischen insbesondere, Entwicklung des Begriffs der Addition, Subtraction, Multiplication 
Dm & ion, des I otenzirens und Wurzelausziehens; daraus Ableitung der negativen Zahlen 
nebst Begründung der Rechnungen mit ihnen), der Brüche, der irrationalen Zahlen und 
ma inaren Grossen. Die vier Grundrechnungen, angewendet auf eingliedrige und inelir- 
der zfhle? vTlsr Allgemeine Eigenschaften und insbesondere Theilbarkeit 
der Zahlen. Vollständige Lehre von den Brüchen und Lehre von den Proportionen so 
weit dazu die Potenzlehre nicht erforderlich ist. ’ 
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VI. Classe, wöchentlich 3 Stunden. 
1 m Semester wöchentlich 2 Stunden, im 2. Semester wöchentlich 
Stunde. Vollständige Potenzlehre; Potenzen und Wurzeln in Anwendung auf ein- und 
mehrgliedrige algebraische Ausdrücke; Logarithmen, nebst mannigfacher Anwendung 
Ergänzung der Lehre von den Proportionen. Gleichungen des 1. Grades mit Einer und 
mehreren Unbekannten. Gleichzeitige Anwendung der sechs Grundrechnungen auf manniff- 
MOn ° me ^ P0]yn0m ° ; RedUCti ° nen —gesetzter 
2 Stunden°St 6trie 't ^ Sem6Ster Wöchentlich 1 Stunde, im 2. Semester wöchentlich 
S unden. Stereometrie, dann ebene Trigonometrie mit reichlichen Rechmmgs - Anwendungen 
Weiin Zeit dazu übrig ist, die Elemente der sphärischen Trigonometrie. 
VII. Classe, wöchentlich 3 Stunden. 
1 Stunde 1 ‘unbes/imr f“ ri S r e8ter 7 öchentlich 2 Stunden, ™ 2. Semester wöchentlich 
Untr* 3 % U b c Gleichungen des 1. Grades; quadratische Gleichungen mit Einer 
Unbekannten; Progressionen, Combmationslehre und binomischer Lehrsatz. 
Geometrie im 1. Semester wöchentlich 1 Stunde, im 2. Semester wöchentlich' 
rpi,™ den ' ^ nwendun S d er Algebra, namentlich der quadratischen Gleichungen auf die 
Schnittslinien. e “ ente ^ analytlSChen Geometrie in der Ebene, mit Einschluss der Kegel- 
Wiederholu^rilertr 3 " 1116 r e?enSla,ld: ” Gleichze ‘ t 'g e Anwendung etc.” wird passend, als übende 
VOrgek ° mn,W,en ReChn ^“' — wöchentliclicn Stunde des zweiten
	        
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