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3. Andere Lehrmittel. 4. Ausstellungsobjecte.
ralogischen Sammlungen noch die reichhaltigsten und -wahrscheinlich auch die
zweckmässigsten, da sie leichter als andere durch Kauf erworben werden
können; verhältnissmässig minder umfangreich und belangreich sind die zoologi
schen Sammlungen, unter welchen wieder Insecten, Conchylien und Vögel noch
am besten vertreten sind; die botanischen Sammlungen erscheinen ziemlich un
bestimmt angegeben, der angegebene Umfang wäre hei den meisten nicht unbe
deutend, wenn nur der Inhalt und besonders die Verwendbarkeit zu Unter
richtszwecken in geradem Verhältnisse zum Umfange stünde.
Unter 154 mineralogischen Schulsammlungen befanden sich 1870 an öster
reichischen Mittelschulen:
4 mit über 6000 Stücken
3 „ 4000—5000 „
8 „ 3000—4000 „
25 „ 2000—3000 „
49 „ 1000—2000 „
65 „ unter 1000 „
Unter 150 zoologischen Schulsammlungen waren:
1 mit über 20000 Stücken
1 „ „ 16000 „
3 „ „ 6000 „
3 „ 5000— 6000 „
2 „ 4000 - 5000 „
7 „ 3000- 4000 „
14 „ 2000— 3000 „
41 „ 1000— 2000 „
78 „ unter 1000 „
Zu den mit naturgeschichtlichen Lehrmitteln bestdotirten Mittelschulen
gehören: in Wien die Gymnasien am Theresianum, zu den Schotten, in der
Josephstadt, Leopoldstadt und in Mariahilf, die Realschulen in der Stadt,
auf der Wieden, in der Rossau und auf der Landstrasse; ferner die Stifts-
Gymnasien zu Melk, Seitenstätten, Kremsmiinster, die Gymnasien zu Salz
burg, Cilli, Innsbruck, Botzen, Eger, Saaz, Brüx, Jicin, Braunau, Troppau,
Zara u. s. f.; die Realschulen zu Krems, Salzburg, Graz, Triest, Görz, Inns
bruck, Prag, Pisek, Pilsen, Pardubitz, Brünn, Olmiitz u. s. f.
4. Ausstellungsobjecte.
In der Vorausstellung waren sowohl die naturgeschichtlichen Lehr- und
Hilfsbücher, als auch anderweitige Lehrmittel vertreten, indem die ersten
meist von den betreffenden Verlagsfirmen, die letzteren aber vorzugsweise von
einzelnen Lehranstalten eingesendet wurden.
Unter den ausgestellten Büchern und Abbildungen waren fast sämrnt-
liche unter II. angeführten, in Oesterreich erschienenen Werke vorhanden.
Der k. k. Schulbücher-Verlag in Wien stellte seinen Atlas der Natur
geschichte, C. Gerold’s Sohn die bekannten Schulbücher von Bill, Fellöcker,
Leydolt, Schmidt und Wretschko, W. Braumüller die Mineralogien von