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Nichtdeutsckes Schulwesen: EL öechisches Schulwesen.
Weitere Schriften dieser Richtung sind:
1. Jedlicka Jos.: Vyklady k citance (Commentar zum Lesebuche).
2. Rüzicka J.: Ndvod k vyucovdm mluvnici (Anleitung zum Unterrichte in
der Grammatik).
3. Petru Y.: Proprava k ceske stilistice (Vorschule zur ceehischen Stilistik).
4. Engel P. J.: C'teni a psani v I. tfide (Lesen und Schreiben in der I. Classe
zum Gebrauche der Volksschullehrer, Eltern und Privatlehrer) 1869.
Dadurch wurde die Grundlage einer neuen methodischen Behandlung des
Lesebuches gelegt, indem sich an die bis dahin einseitig gepflegte Worterklärung
der Anschauungs- und Sachunterricht anschloss, und das Schulkind von
den Sinnbildern der Dinge, den 24 Buchstaben und ihren Combinationen zu
Wörtern — zu den Urbildern derselben, nämlich zu der Natur hingeführt
■wurde.
Diese Betonung des Sachunterrichtes im Gegensätze zu der vordem
ausschliesslich gepflegten grammatisch - literarischen Richtung des Schulunterrichtes
tritt in den methodologischen Handbüchlein der neueren Schulliteratur
immer entschiedener hervor.
Wir führen in dieser Hinsicht an:
1. Sokol Jos.: Vecne uSeni na skoldcli obecnych 1869 (Der Sachunterricht
in der Volksschule). In 4, von dem Nächstliegenden zum Entfernteren
stufenmässig aufsteigenden Abtheilungen: I. Domdcnost (die Häuslichkeit),
11. domov (die Heimat), III. vlast (das Vaterland) und IV. svSt (die Welt)
stellt sich der Verfasser die Aufgabe, die Schüler mit dem W issenswürdigsten
aus dem Bereiche der unmittelbaren Anschauung uud aus den Gebieten
der Naturkunde, Erd- und Völkerkunde, Landwirthschaft, Gewerbekunde,
Heimatskunde u. s. w. in der Weise vertraut zu machen, dass die
Darstellung einer gewissen Stufe des Wissens nicht früher beginnt, als
bis das Interesse für die unmittelbar vorangehende Stufe geweckt worden ist.
2. Tesaf FrantiSek: Ndzorne vyucovdm v prve tride obecnych skol (Anschauungslehre
in der ersten Classe der Volksschule) 1873. Diese kleine
Schrift ist ganz im Geiste und auch in der (dialogischen) Form der Svoboda’schen
Skolka verfasst.
Eine besondere Beachtung wurde der Methodik des Rechenunterrichtes
zugewandt. Anschaulichkeit und Stufenmässigkeit, diese beiden
Grundpfeiler des neueren Schulunterrichtes, werden allmählig auch auf diesem
Gebiete zur Geltung gebracht. Das erstere Princip erheischt, dass die Zahlenoperationen
nicht auf die Vorstellung der Ziffern, sondern auf die Anschauung
der Dinge gestützt werden, wodurch das sogenannte Kopfrechnen dem
(Bilder zur Erleichterung des Unterrichtes im Lesen). Es sind diess wirkliche Bilder, welche die
Vorführung der einzelnen Buchstabenlaüte einzuleiten haben, nebst dem entsprechenden Texte; jedoch
nur als Manuscript.