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zumeist Stickereien. Daneben gibt es aber mancherlei
bunte Gewebe, welche Wände, Tisch und Bett und
Sitzmöbel zu verzieren haben. Von ihnen finden wir
wohl Beispiele unter der Ausstellung der schwedischen
Frauenarbeiten, namentlich Decken und Kissen mit
geometrischem Ornament von grosser, coloristischer
,Schönheit, aber wir erinnern uns in Schweden selbst
noch andere interessante Gewebe gesehen zu haben,
von denen sich keine Muster auf der Ausstellung befinden.
In dritter Linie sind sodann die silbernen und
goldenen Schmucksachen beachtenswerth, die, obwohl
grösstentheils roh in der Arbeit, doch viele Eigenthümlichkeiten
zeigen und wohl Verfeinerung verdienten.
Der Charakter der Stickereien ist ein einfacher
und naturgemässer, wie er nicht anders sein kann,
wenn er sich ohne Künstelei und Modegeschmack auf
sein Material und die Ornamentation der Fläche basirt.
Daher ist es, ob farbig oder weiss, kein anderer als
derjenige, welcher in Russland, in den Donauländern
und so ferner in allen nationalen Arbeiten herrscht und
seinen Ursprung im Mittelalter oder noch viel früher
zu suchen hat. Die schwedischen und norwegischen
Arbeiten stehen an Schönheit und Feinheit nicht hinter
den übrigen zurück. Unter den schwarzgestickten Kopftüchern,
Hemdsäumen und Taschentüchern sind so
zierliche, reizende und zugleich so rationelle Muster,
dass wir sie unseren Damen und Stickmustersammlern
für Stramin- und Perlstickerei auf das dringendste
empfehlen. Aber die Manieren bei diesen gestickten
Costümstücken sind mannigfacher. Die nordischen