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benhaltung oder kleineren Blumen in ganz regelmässiger
Verkeilung. Diejenige Art, welche in Frankreich
die grössten Prachtstücke geliefert hat, die Plafondmuster
in der Weise des achtzehnten Jahrhunderts, ist
in der englischen Abtheilung nur ganz vereinzelt vertreten.
Den Möbelstoffen pflegen die Tapeten zu entsprechen,
daher auch bei ihnen die vollkommenste Umwandlung
stattgefunden hat. Man betrachte die Beispiele
von Zimmerdecorationen, wie sie inmitten der
englischen Ausstellung stehen; sie sind durchwegs
ernst, dunkel, ruhig und stilisirt in der Zeichnung, und
dies kann man heutzutage schon als die gewöhnliche
Weise in den besseren Wohnungen annehmen. Nicht
ganz auf gleicher Höhe steht das decorirte Leinenzeug,
doch hat auch diese Damastweberei in ihrer Ornamentation
Veränderungen erlitten, was zwar an den vereinzelten
und wenig charakteristischen Beispielen auf
der Ausstellung rficht zu constatiren ist. Dasselbe ist
es mit den Spitzenvorhängen, an denen man nur eine
massvollere Haltung im Naturalismus erkennen kann,
wodurch sie sich hinlänglich von den französischen
Arbeiten unterscheiden. Die eigentlichen Spitzen stehen
zu sehr unter dem Einfluss der alten echten Spitzen
von Brüssel, Valenciennes, Mecheln, um sich ornamental
mit voller Freiheit ergehen zu können.
Eine höchst eigenthümliche Erscheinung bilden
die englischen Möbel, bei denen wir schon vor zwei
Jahren auf der Londoner Ausstellung eine Hinneigung
zur farbigen oder malerischen Decoration im Gegen-