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Holzschäften der bekannten langen Flinten nur von
geringer Schönheit und mit den alten Tauschirarbeiten
nicht zu vergleichen.
Alles das, ob gut oder schlecht, ist im Grunde
echt und original. Nur eine auffallende Erscheinung
befindet sich in der tunisischen Abtheilung und das ist
die Ausstattung des Zimmers. Dieser Tisch, diese
Sessel, vergoldet und auf dem goldenen Grunde mit
Rosen, Tulpen und Füllhörnern bemalt in einer Art,
die so ganz an das Delfter Geschirr vom siebzehnten
und achtzehnten Jahrhundert erinnert, die Form dieses
Divans und der Sessel mit den steifen, säulengetragenen
Lehnen, was alles so ganz und gar nicht
orientalisch aussieht, ja in der Zeichnung seiner Weise
widerspricht — ohne Zweifel wird es heute in Tunis
gefertigt sein, aber sicherlich hat es einmal europäischen
Ursprung gehabt. Wir sehen, der Orient, die
Kunst des Islam, hat auch schon sonst Angriffe auf
seine Eigenthümlichkeit bestanden; ob sie aber die
heutigen überstehen wird, den vereinigten Angriff der
europäischen Künstler in seiner Mitte, des gesammten
europäischen Imports und endlich der Anilinfarben,
vielleicht ihres schlimmsten Feindes, das ist sehr die
Frage.