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vortrefflicher, mitunter höchst reizender Gegenstände.
Es handelt sich, wie es scheint, fast niemals mehr
um das eigentlich Schöne, sondern um das Blendende,
um das Neue und technisch Ueberraschende, so dass
man fast sagen möchte, die englische Industrie (in
diesem Zweige wenigstens) ist mit Capricen und bizarren
Einfällen an die Stelle Frankreichs getreten.
Nehmen wir als Beispiel die berühmte Fabrik von
Minton und ihre grosse Ausstellung. Der erste Ein
druck für den Kenner ist der, dass eben alles, was
die Welt auf diesem Gebiete versucht hat, hier nach-
geahmt worden; der zweite, dass ebenso die Technik,
die bekanntlich verschiedentlich ihre Schwierigkeiten
hat, keine Grenzen mehr zu kennen scheint. Wir sehen
hier die italienischen Majoliken und die Palissy-Arbeiten,
wir sehen hier die reizenden Henry-deux-Gefässe in
aller ihrer Zierlichkeit des Ornaments und der Form
nachgeahmt und zu Neuerungen benützt und zwar
diesmal in der Eigenthümlichkeit ihrer Technik mit
Incrustationen, deren Vollendung nichts zu wünschen
übrig lässt; wir sehen ferner die verschiedenen orientali
schen Faiencen, die persischen wie die chinesischen,
mit ihren besonderen Farben, wie sie heute dei
chinesischen Fabrikation nicht mehr gelingen, darunter
das tiefe kaiserliche Gelb; wir sehen endlich verschiedene
Neuerungen, darunter Imitationen der sonst in Porcellan
ausgeführten Päte-sur-päte-Gefässe mit weissem Relief
auf dunklem Grunde, Tafelgemälde in altdeutscher
Art auf Goldgrund und eine gewisse Art von Schalen
mit Vögeln und Blumen, in höchst virtuoser und treff-