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Originell wie immer, wenn man das Festhalten
an der alten Tradition des Hauses noch Originalität
nennen kann, ist die altberühmte Fabrik von Wedg
wood. Sie hat nicht so grossartig ausgestellt wie vor
zwei Jahren in London und hat namentlich die grossen
Gegenstände zu Hause gelassen, aber sie hat recht
daran gethan. Für ihre specielle Weise der imitirten
Cameen in weiss auf blauem, grünlichem, röthlichem
und schwarzem Grunde passt nur das Kleine; die
Gegenstände werden hart und reizlos in grossen Vasen,
Gefässen und Aufsätzen. Art, Gegenstände der Orna-
mentation, Formen der Gefässe, all das gehört übrigens
noch der Zeit an, als der alte Thomas Josiah Wedg
wood und Flaxman in »Etruria« das Genre schufen.
Die Fabrik hat ausserdem nur noch die Gefässe von
gelblichem Thon mit den virtuosen, echt französisch
ausgeführten Malereien von Lessore und einige majolika-
artige Schalen ausgestellt. Auch die »Royal Worcester
Works« scheinen es neben vielem Anderen auf gewisse
Specialitäten abgesehen zu haben, so ihre kleinen figür
lichen Gegenstände aus rothbraunem Thon mit blauer
Glasur der Gewandung und ihre vielbewunderten Elfen
bein-Imitationen. Die ersteren Gegenstände sind decorativ
wohl verwendbar, aber sie sehen doch nur wie eine
vorühergehende Caprice aus, und was die anderen
betrifft, so ist der Ton des Elfenbeins allerdings gut
nachgeahmt — das ist aber auch alles Verdienst; die
Gegenstände selbst sind chinesisch bizarr.
Unter den französischen Faiencen gibt es
auch bizarre Gegenstände — der Franzose verleugnet