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Gegenstände gerade für den Gebrauch von Tisch und
Tafel in diesem Genre. Als decorative Neuerung wollen
war noch auf eine reichliche Verwendung weisser Emailperlen,
die auf Goldgrund aufliegen, aufmerksam machen,
eine zierliche Decoration, der man sonst als der höchsten
Seltenheit begegnet.
Was nun die Formen des Porzellans betrifft, insbesondere
der Vasen und anderer durch ihren Gebrauch
freierer Gegenstände, so sind ihre Vorbilder in den
Sevres-Formen des vorigen Jahrhunderts aus der Zeit
Ludwigs XV. und des XVI. zu suchen. Ueberhaupt
ist die päte tendre, welche die Porzellanmasse jener
Fabrik in ihrer besten und berühmtesten Zeit bis zum
Anfang dieses Jahrhunderts bildete, mit allen ihren
Eigenthümlichkeiten , im Glanz der Oberfläche, im
Schmelz und in den Tinten der Farben, eben wie auch
in den Formen das Muster der heutigen französischen
Porzellanfabrication; nur kann sie dieses Muster in
den decorativen Eigenschaften nicht erreichen. Der
Grund liegt darin , dass das heutige Porzellan harte
Masse (päte dure) ist und dass die alte weiche Masse
die Farben tiefer in den Schmelz einsinken lässt und
mit ihrem warmen Creme-Ton harmonischer vereinigt.
Dasselbe ist der Fall mit dem heutigen englischen
Porzellan. Auch dieses hat sich Alt-Sevres zum Muster
genommen und kommt ihm zuweilen viel näher, weil
seine glasige, schnellflüssige, cremefarbige Masse der
päte tendre ähnlicher ist. Wir sehen daher bei den
verschiedenen Ausstellern, die sich im Grunde einer
dem anderen gleichen, wie sie es in ihren Faiencen