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losigkeit verbunden, die ganz insbesondere auf den
Hauptstücken, auf den grossen Gemäldevasen, liegt.
Alle Vollendung der Malerei kann diese fatale
Eigenschaft nicht aufheben und um so weniger, als
die Formen der Vasen nicht unanfechtbar sind. Ein
Töpfer von Athen würde sie verläugnen. Leider bedingen
diese Vasen mit Grösse und Zahl den Charakter
der Berliner Ausstellung, während andere, minder auffallende
Gegenstände die reizvolleren sind. Auch die
Berliner Fabrik geht auf ihre Vergangenheit zurück und
sucht wieder hervor, was einst von ihr Geltung und
Beifall hatte. Aus dieser Richtung — wahrscheinlich
Copien der alten Muster — sind ein paar Services in
Spätrococo hervorgegangen, die das Gefälligste unter
allen Arbeiten dieser Fabrik sind. Man sieht so recht,
wie das Porzellan auch ästhetisch seine Grenzen in
den Dimensionen hat; wer sie überschreitet, thut
es zu seinem Nachtheil. Die Berliner Fabrik hat auch
eine Anzahl alter niederrheinischer Steingutkrüge in
Porzellan imitirt, d. h. derbe, kräftige Formen von
rohem Material in einem eleganten Stoff, und damit
ist der Charakter nicht unverändert geblieben; doch
gehen auch in dieser veränderten Erscheinung die gesunden
Vorzüge der Originale nicht verloren.
Trägt die Berliner Fabrik mehr classischen Charakter
— nicht gerade in der guten Bedeutung des
Worts — so ist die königlich sächsische zu Meissen
vom Rococo beherrscht, d. h. sie wiederholt ihre alten
Muster in Figuren, Gruppen, Vasen, Speisegeschirr und
anderem Geräth. Es ist immer gut, wenn uns diese