XXVI.
Der Diamantenschmuck.
Wohl bei keiner Weltausstellung haben Diamanten
so sehr die Aufmerksamkeit erregt, so sehr das Tagesge
spräch gebildet als bei der unsrigen. Schon die Funde am
Cap hatten in den letzten Jahren diesen Edelstein wieder
mährchenhaft in aller Mund gebracht. Nun kamen sie
her, von denen so viel gesprochen worden, die Diaman
ten der Lady Dudley mit dem Stern von Süd-Afrika,
die Diamanten des Schah, deren Anblick freilich nur
wenigen vergönnt worden, die rohen und die geschliffe
nen Diamanten vom Cap, darunter der grösste der
Stewart - Diamant, Diademe von wunderbarer Pracht
erglänzen vor unseren Augen und wenn es Abend
vvird, senken sie sich in die sichere Erde hinab.
Man hatte gedacht, die Steine von Süd-Afrika,
zahlreich wie sie auf einmal kamen, hätten den Dia
manten entwerthet und in Achtung sinken lassen. Allein
gerade das Gegentheil ist eingetreten. Preis und Arbeits
lohn sind gestiegen und der überaus zahlreiche Dia-
mantsch muck auf der Ausstellung, der alle anderen
Juwelen zurückdrängt, zeigt, wie Schätzung und Inter-